Pressemitteilung
Stuttgart, 16.09.2026
„Wer politische Unzufriedenheit zur ‚Weltuntergangsstimmung‘ erklärt, verlässt die Beschreibung und beginnt mit der politischen Deutung.“ Mit diesen Worten reagiert der wissenschaftspolitische AfD-Fraktionssprecher Dr. Bernhard Pepperl MdL auf Äußerungen des Hohenheimer Kommunikationswissenschaftlers Frank Brettschneider.
„Sein Demokratie-Monitor dokumentiert selbst einen erheblichen Vertrauensverlust: Nur sieben Prozent sind mit der Arbeit der Bundesregierung zufrieden, 65 Prozent unzufrieden. Gleichzeitig erklärt Brettschneider AfD-Wähler mit ‚Weltuntergangsstimmung‘, Nostalgie und ‚Doomscrolling‘. Wissenschaft muss hier sauber zwischen Befund, Korrelation und Kausalität unterscheiden. Wer soziale Medien stärker nutzt und zugleich die Entwicklung des Landes negativ beurteilt, muss nicht wegen der sozialen Medien pessimistisch sein. Vielleicht sucht er gerade wegen seiner Unzufriedenheit andere Informationsquellen. Wenn 65 Prozent mit der Bundesregierung unzufrieden sind, sollte Wissenschaft zuerst nach politischen Ursachen fragen. Demokratie lebt davon, Kritik als politisches Urteil ernst zu nehmen – statt sie zu psychologisieren.“

