Pressemitteilung
Stuttgart, 10.09.2026
„115 Prozent Lehrerversorgung, kleinere Klassen und mehr pädagogischer Freiraum für unsere Schulen sind wertvoller als immer neue Tests und Vorgaben.“ Mit diesen Worten stimmt die schulpolitische AfD-Fraktionssprecherin Emely Knorr MdL den Forderungen des Philologenverbands zum Schuljahresstart zu.
„Der Verband legt den Finger in die Wunde: Gute Bildung braucht genügend Lehrer, Zeit und Entscheidungsspielräume vor Ort. Deshalb darf auch die Lehrerausbildung nicht verkürzt werden. Referendare müssen angemessen bezahlt werden, und Rückkehrmöglichkeiten ans Gymnasium müssen tatsächlich funktionieren. Die zunehmende Orientierung an standardisierten Tests und Messverfahren sehen wir ebenso kritisch: Bildung ist kein Betrieb. Wenn schlechte Ergebnisse weder zusätzliche Lehrkräfte noch mehr Unterrichtsstunden zur Folge haben, darf man nach dem Nutzen der Datensammelei fragen. Vorrang brauchen Lesen, Schreiben, Rechnen und Allgemeinbildung. Zugleich muss Leistung wieder stärker gefördert werden: Wer sich nur am Mindestniveau orientiert, lässt Hochbegabte und Leistungsstarke zurück. Individuelle Förderung bedeutet nicht Gleichmacherei, sondern unterschiedliche Begabungen bestmöglich zu entwickeln. Dem Verband ist zu danken, das einmal so deutlich formuliert zu haben.“



