Pressemitteilung
Stuttgart, 10.09.2026
„Dass die AfD aus dem neuen SWR-Rundfunkrat herausgewählt wird, während mit Janka Kluge eine Aktivistin einzieht, die öffentlich Solidarität mit der Antifa und der verurteilten Gewalttäterin Lina E. bekundete, entlarvt das Gerede von gesellschaftlicher Vielfalt als Farce.“ Mit diesen Worten kommentiert der medienpolitische AfD-Fraktionssprecher Dennis Klecker MdL die Neubesetzung des SWR-Rundfunkrats.
„Kluge wurde vom LSVD+ für den erstmals eingerichteten ‚queeren Sitz‘ nominiert. Ausgerechnet ein Aufsichtsgremium, das die Interessen der Allgemeinheit vertreten soll, wird nach politischen Identitäten quotiert. Millionen AfD-Wähler bleiben dagegen außen vor. Wer Vielfalt sagt, aber politische Opposition ausgrenzt und zugleich Aktivisten mit einer solchen politischen Vorgeschichte willkommen heißt, meint nicht Vielfalt, sondern Gesinnungsproporz. Wer einen Sitz im Rundfunkrat beansprucht, übernimmt Verantwortung für ein öffentlich-rechtliches Medium, das Ausgewogenheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt gewährleisten soll. Öffentliche Solidaritätsbekundungen auf der Plattform X mit der Antifa und für Lina E. werfen deshalb Fragen nach der Eignung für ein solches Amt auf. Ich fordere den LSVD+ auf, die Nominierung von Janka Kluge zurückzuziehen und eine Kandidatin oder einen Kandidaten zu benennen, die oder der die queere Community vertritt, ohne sich zugleich mit extremistischen Milieus gemein zu machen. Der neue Sitz soll gesellschaftliche Vielfalt abbilden und darf nicht zum Einfallstor für politische Einseitigkeit werden.“



