Pressemitteilung
Stuttgart, 09.09.2026
„Wer Migration aus der PISA-Debatte herausdefiniert, macht es sich zu einfach.“ Mit diesen Worten reagiert der bildungspolitische AfD-Fraktionssprecher Hans-Peter Hörner MdL auf die jüngsten PISA-Anmerkungen der „Bildungsexpertin“ Silke Müller im SWR.
„In Baden-Württemberg hatten bereits 2024/25 rund 34 Prozent der Grundschüler einen Migrationshintergrund. Zugleich bestehen erhebliche Unterschiede beim Besuch der Schularten. Natürlich spielt die sozioökonomische Herkunft eine Rolle. Aber Migration, Sprachkompetenz und soziale Lage sind keine voneinander unabhängigen Größen. Wer behauptet, das eine habe mit dem anderen ‚nichts zu tun‘, verhindert eine ehrliche Ursachenanalyse. Ebenso fragwürdig ist die Forderung, bereits ab Klasse 1 einen ganzen Schultag pro Woche Medienbildung mit Informatik, KI und digitaler Ethik einzuführen. Nach jeder neuen Herausforderung soll die Schule noch etwas zusätzlich leisten. Was aber fällt dafür weg? Deutsch? Mathematik? Sachunterricht? Gerade nach einem PISA-Absturz bei Lesen und Rechnen brauchen Grundschüler zuerst sichere Kulturtechniken. KI-Kompetenz ersetzt keine Lesekompetenz.“

