Pressemitteilung
Stuttgart, 31.08.2026
„Erpressung scheint zum neuen Markenkern der CDU zu werden.“ Mit diesen Worten kommentiert AfD-Fraktionschef Martin Rothweiler MdL die Ankündigung von Landtagspräsident Thomas Strobl (CDU), seine Partei im Falle einer Zusammenarbeit mit der AfD zu verlassen.
„Das erinnert fatal an Angela Merkels berühmtes ‚Dann ist das nicht mehr mein Land‘. Statt politische Mehrheiten und demokratische Entscheidungen zu akzeptieren, erklären CDU-Granden ihre persönliche Befindlichkeit zum Maßstab der Politik. In der Woche vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt schlottern offenbar sämtliche pseudokonservativen Glieder. Besonders bedenklich ist Strobls Äußerung angesichts seines Amtes. Als Landtagspräsident hat er versprochen, überparteilich zu handeln und den Willen des Volkes zu respektieren. Jetzt droht er politisch mit Parteiaustritt, sollte die CDU mit der größten Oppositionskraft Baden-Württembergs zusammenarbeiten. Wer Brandmauern über Wählerwillen und Sachentscheidungen stellt, demonstriert nicht demokratische Standfestigkeit, sondern Angst vor dem Ende einer politischen Lebenslüge. Je stärker die AfD wird, desto hysterischer verteidigt die CDU eine Abgrenzung, die ihr längst selbst die politischen Handlungsmöglichkeiten nimmt. Strobls Drohung zeigt: Die Brandmauer schützt nicht die Demokratie – sie schützt eine CDU vor der Erkenntnis, wie weit sie sich von ihren eigenen konservativen Wurzeln entfernt hat.“



