Pressemitteilung
Stuttgart, 31.08.2026
„Aus einer kleinen, qualitativen Kurzzeitstudie eine allgemeine Gesundheitsbotschaft zugunsten veganer Ernährung abzuleiten, ist wissenschaftlich unseriös.“ Mit diesen Worten kritisiert der wissenschaftspolitische AfD-Fraktionssprecher Dr. Bernhard Pepperl MdL den aktuellen SWR-Beitrag über eine Studie der Uniklinik Freiburg. „Untersucht wurden lediglich 48 Personen über einen Zeitraum von einem Monat. Festgestellt wurden Veränderungen bestimmter Stoffwechsel-, Genexpressions- und Immunmarker. Daraus folgt weder, dass Veganer seltener erkranken oder länger leben, noch ist damit bewiesen, dass vegane Ernährung Alterungsprozesse verlangsamt. Genau diesen Eindruck vermittelt der Sender jedoch.“
Besonders problematisch findet Pepperl, dass bekannte Einschränkungen einer rein veganen Ernährung in den Hintergrund träten: „Selbst die Deutsche Gesellschaft für Ernährung formuliert erheblich vorsichtiger: Vegane Ernährung kann für gesunde Erwachsene geeignet sein, wenn sie ausgewogen geplant, dabei Vitamin B12 supplementiert und auf weitere kritische Nährstoffe geachtet wird. Wissenschaftskommunikation muss zwischen einem Biomarker und einem klinisch nachgewiesenen Gesundheitsnutzen unterscheiden. Gerade im zwangsgebührenfinanzierten System braucht es mehr wissenschaftliche Sorgfalt. Wer aus 48 Probanden und vier Wochen Beobachtungszeit die Schlagzeile ableitet, vegane Ernährung sei gut für den Körper, betreibt keine seriöse Einordnung, sondern weltanschaulich gefällige Überdehnung von Studienergebnissen. Gerade ein gebührenfinanzierter Sender sollte Forschung erklären – und nicht aus ihr Ernährungspolitik machen, um Narrative vom sowohl gesundheits- als auch klimaschädlichen Fleischkonsum zu befördern.“



