Pressemitteilung
Stuttgart, 10.09.2026
„Ganz viel Haltung bei ganz wenig Ahnung ist kein bildungspolitisches Programm.“ Mit diesen Worten kommentiert der bildungspolitische AfD-Fraktionssprecher Hans-Peter Hörner MdL den Auftritt des neuen Kultusministers Andreas Jung (CDU) zum Schuljahresbeginn.
„Bei den drängenden Sachfragen bleibt er erstaunlich unkonkret, dafür weiß er umso genauer, wie mit der größten Oppositionspartei umzugehen sei. Aber die 426 fehlenden Lehrer, dazu Unterrichtsausfall und die Umsetzung des Ganztagsanspruchs verlangen konkrete Antworten. Stattdessen hören wir Absichtserklärungen. Nach dem historischen PISA-Tiefpunkt wäre eine klare bildungspolitische Bestandsaufnahme dringender denn je. Bemerkenswert konkret wird Jung dagegen beim AfD-Verbot und verortet sich im politischen ‚Team Wüst‘. Damit führt er seinen CDU-Fraktionschef Tobias Vogt vor, der ein Verbotsverfahren ausdrücklich ablehnt und stattdessen die politische Auseinandersetzung fordert. Jung sollte sich weniger mit dem Verbot politischer Konkurrenten und mehr damit beschäftigen, wie unsere Kinder endlich wieder ordentlich lesen, schreiben und rechnen lernen.“



