Pressemitteilung
Stuttgart, den 09.09.2026
Die Berichte über hohe Gehälter beim SWR sind für den rundfunkpolitischen Sprecher der AfD-Fraktion, Dennis Klecker, keine Überraschung – vielmehr bestätigten sie die jahrelange Kritik seiner Fraktion am öffentlich-rechtlichen Rundfunk.
„Die Fassungslosigkeit des CDU-Kollegen Bastian Schneider über die SWR-Gehälter lässt sich nur mit Naivität erklären. Die Tariftabelle ist öffentlich, und schon 2020 kritisierte mein Vorgänger Dr. Rainer Podeswa Pensionen von bis zu 75 Prozent des letzten Verdienstes. Wenn nun bekannt wird, dass Intendanten teils über 400.000 Euro jährlich erhalten, Grafikdesigner bis zu fast 9.000 Euro und Kameraleute über 8.000 Euro monatlich verdienen, kann das niemanden überraschen. Rund drei Viertel der Kameraleute erhalten sogar mehr als 7.000 Euro Grundgehalt. Erst im Juli wurden die Gehälter der rund 3.500 Festangestellten und über 1.000 freien Mitarbeiter durchschnittlich um mehr als 5,8 Prozent erhöht. Die CDU findet alle paar Jahre kritische Worte, zieht aber keine Konsequenzen. Der ÖRR braucht eine grundlegende Reform. Elf Rundfunkanstalten, über 110 Standorte, mehr als 20 Fernsehsender und über 60 Radioprogramme gehen weit über jede Grundversorgung hinaus. Wenn die CDU das nun erkennt, helfen wir gerne dabei, endlich etwas zu ändern.“


