Pressemitteilung
Stuttgart, 14.09.2026
„Die Zahlen des Energiewende-Barometers zeigen vor allem eines: In Baden-Württembergs Wirtschaft kehrt die Rationalität zurück.“ Mit diesen Worten kommentiert der umweltpolitische AfD-Fraktionssprecher Andreas Grammel MdL die wachsende Skepsis der Unternehmen gegenüber Klimaneutralität und Energiepolitik. „Wenn binnen eines Jahres der Anteil der Unternehmen, die Klimaneutralität bis 2045 für erreichbar halten, von 80 auf 43 Prozent abstürzt und inzwischen 44 Prozent überhaupt kein entsprechendes Ziel mehr verfolgen, ist das ein Misstrauensvotum gegen die bisherige Energiepolitik. Die Unternehmen verabschieden sich nicht von wirtschaftlicher Verantwortung, sondern vom grünideologischen Wolkenkuckucksheim.“
Besonders alarmierend sei, dass 62 Prozent der Betriebe mangelnde Planbarkeit und Verlässlichkeit der Energiepolitik beklagten, so Grammel. „Unternehmen müssen investieren, produzieren und im internationalen Wettbewerb bestehen. Dafür brauchen sie sichere Energie zu wettbewerbsfähigen Preisen – keine politisch gesetzten Wunschtermine. Wenn selbst der BWIHK vor der Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland warnt, muss die Landesregierung endlich begreifen: Physik und Betriebswirtschaft lassen sich nicht durch Klimaziele außer Kraft setzen. Baden-Württemberg braucht eine technologieoffene Energiepolitik, die Versorgungssicherheit, Bezahlbarkeit und Wettbewerbsfähigkeit wieder an die erste Stelle setzt.“


