Pressemitteilung
Stuttgart, 14.09.2026
„Wer als Wissenschaftlerin Rechtsextremismus erforscht und zugleich öffentlich unter der Parole ‚Gemeinsam gegen Rechts‘ als Aktivistin auftritt, wirft zwangsläufig Fragen nach wissenschaftlicher Distanz und Ergebnisoffenheit auf.“ Mit diesen Worten kommentiert der wissenschaftspolitische AfD-Fraktionssprecher Dr. Bernhard Pepperl MdL die angekündigte Veranstaltung „Was können wir noch tun gegen rechts?“ am 27. September im Württembergischen Kunstverein Stuttgart, bei der als Teilnehmerin Katja Sternberger vom Institut für Rechtsextremismusforschung (IRex) der Universität Tübingen angekündigt ist.
„Niemand bestreitet Sternberger das Recht auf politisches Engagement. Aber eine staatliche Universität muss die Frage beantworten, wie wissenschaftliche Analyse und politischer Aktivismus voneinander abgegrenzt werden. Wer unter dem programmatischen Motto ‚gegen rechts‘ auftritt, während er beruflich genau dieses politische Feld erforscht, darf sich über Zweifel an der gebotenen wissenschaftlichen Ergebnisoffenheit nicht wundern. Ein Institut für Rechtsextremismusforschung darf keine wissenschaftlich ausgestattete Verlängerung des politischen Kampfes gegen eine demokratisch gewählte Opposition werden. Wissenschaft muss untersuchen und erklären – nicht den Untersuchungsgegenstand zugleich politisch bekämpfen. Das ist ein weiterer Beweis dafür, dass dieses sogenannte Institut, wenn es nicht alle Formen von Extremismus untersucht, in seiner Einseitigkeit aufgelöst gehört.“


