in Tuttlingen ist derzeit das heißdiskutierteste Thema überhaupt die Absenkung der Donau und deren Folgen für Mensch, Tier und Umwelt sowie auch die voraussichtlich große Belastung der kommunalen Finanzen. Das Thema ist parteiübergreifend in aller Munde und wird auch von den dortigen Bürgern, oftmals sehr emotional, diskutiert. Ich selbst habe mir vor Ort ein Bild gemacht und mit engagierten Bürgern gesprochen.
Von der SPD wurden Sie, sehr geehrter Herr Minister, laut Schwäbischer Zeitung vom 10. August 2017 pöbelhaft als „das Böse“ tituliert. So weit möchte ich nicht gehen. Dennoch muss ich mit einem gerüttelt Maß an Verwunderung feststellen, dass Sie die Notwendigkeit, sich des Themas bei einer Ortsbesichtigung zusammen mit aktiven Bürgern anzunehmen, nicht erkannt zu haben scheinen oder das Anliegen von Ihnen nicht als wichtig genug eingestuft wird. Vor Ort wurde mir mehrfach von Bürgern der Eindruck – teils vehement – bestätigt, Sie als Umweltminister hätten kein Interesse an der Donau und auch nicht an einem Dialog mit den Bürgern.
Ich möchte Sie daher eindringlich bitten, nicht nur zu Wahlen ein „offenes Ohr“ zu versprechen, sondern sich auch nach der Wahl daran zu halten! Ein lokaler Ansprechpartner für Sie könnte beispielsweise die Bürgerinitiative #Erhaltenswehrt sein. Ich möchte Ihnen eine Ortsbegehung ans Herz legen. Gerne biete ich Ihnen an, mit mir einen Termin zu vereinbaren.
Mit freundlichen Grüßen
Lars Patrick Berg MdL
Innenpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion und Mitglied im Ausschuss für Inneres, Digitalisierung und Migration



