Pressemitteilung
Stuttgart, 28.07.2026
„Der SWR erklärt inzwischen die eigene Angstpropaganda zum Geburtenproblem“. Mit diesen Worten kommentiert der medienpolitische AfD-Fraktionssprecher Dennis Klecker MdL die Berichterstattung des Senders über sinkende Geburtenzahlen.
„Wenn der Koblenzer Bevölkerungsgeograph Bernhard Köppen behauptet, Klimawandel und eine unsichere Welt hielten junge Menschen von der Familiengründung ab, müsste ein öffentlich-rechtlicher Sender kritisch nachfragen: Wer verbreitet denn seit Jahren jene apokalyptischen Zukunftsbilder, die jungen Menschen Zuversicht und Lebensmut nehmen? Stattdessen präsentiert der SWR die eigene Dauerdramatisierung als wissenschaftliche Erklärung. Im Beitrag werden zwar auch hohe Mieten, finanzielle Belastungen, fehlende Kinderbetreuung und beruflicher Druck genannt. Besonders herausgestellt wird jedoch die These von der ‚Polykrise‘ aus Klimawandel und globaler Unsicherheit. Zugleich räumt Köppen ein, dass eine als gut empfundene Politik mehr gesellschaftlichen Optimismus und damit auch mehr Kinder hervorbringt. Familien entstehen nämlich nicht aus Klimapanik, sondern aus Vertrauen in die Zukunft. Wer täglich Untergang, Krieg, Hitze und Krise sendet, darf sich über eine verängstigte Generation nicht wundern. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk sollte nicht länger Angst verstärken und anschließend Experten erklären lassen, die Angst sei das Problem. Nötig sind bezahlbares Wohnen, verlässliche Betreuung, finanzielle Entlastung und eine Kultur, die Kinder wieder als Glück und nicht als zusätzliche Belastung begreift.“


