Zumeldung
Stuttgart, den 06.08.2026
Nach dem Fund einer mit Sprengstoff bestückten Drohne am Flughafen Leipzig/Halle fordert der innenpolitische AfD-Fraktionssprecher Chris Hegel ein landesweites Konzept zur Drohnenabwehr:
„Die Gefahr ist bereits jetzt real. Die Landesregierung darf sich nicht länger darauf verlassen, dass Sichtmeldungen, Meldeketten und Arbeitskreissitzungen im Ernstfall ausreichen. Eine Drohne mit Sprengstoff kann binnen Sekunden Menschenleben und kritische Infrastruktur vernichten. Baden-Württemberg braucht deshalb endlich ein landesweites Konzept zur Drohnenabwehr. Vor allem bedarf es einer verbindlichen und bundesweit einheitlichen Strategie, klarer Zuständigkeiten sowie gemeinsamer Beschaffungen modernster Technik. Ein Flickenteppich schafft hier gefährliche Lücken.
Das zentrale Drohnenkompetenz- und Abwehrzentrum der Polizeihubschrauberstaffel muss personell gestärkt und materiell mit moderner Radar-, Funk- und Detektionstechnik weiter ausgebaut werden. Gleichzeitig brauchen die Einsatzkräfte rechtssichere Eingriffsbefugnisse, damit sie im Ernstfall auch tatsächlich sicher handeln können. Für kritische Orte und Infrastrukturen braucht es verbindliche Fristen und einen klaren Zeitplan zur Ausstattung mit moderner Detektions- und Abwehrtechnik. Die Gefahr durch Drohnen und unbemannte Luftfahrzeuge muss endlich ernst genommen werden. Es bedarf eines einheitlichen, abgestimmten und lückenlosen Vorgehens, ohne Flickenteppich und ohne weiteres Zuwarten.“


