Pressemitteilung
Stuttgart, 08.07.2026
„Ausgerechnet die Arbeitnehmer sollen also den Preis für eine Politik bezahlen, die Grüne und CDU selbst mit angerichtet haben. Mit diesen Worten kritisiert AfD-Fraktionschef Martin Rothweiler MdL die Äußerungen von Ministerpräsident Cem Özdemir (Grüne) zu angeblich zu hohen „Standortkosten“.
„Die eigentliche Frechheit an Özdemirs Vorstoß ist: Er meint mit Standortkosten offenbar nicht die explodierenden Energiepreise, nicht die ruinöse Bürokratisierung und Regulierungswut von Brüssel über Berlin bis Stuttgart und nicht die ideologisch betriebene Deindustrialisierung unseres Landes. Er meint die Lohnkosten. Das ist für einen ‚Landesvater‘ fast schon asozial. Jahrzehntelang wurde die Industrie mit Auflagen, Abgaben, Klimaideologie, Berichtspflichten und einer verfehlten Energiepolitik belastet. Und nun, da die Arbeitsplätze wackeln, zeigt Özdemir nicht auf die politischen Ursachen, sondern auf die Beschäftigten und die IG Metall. Wer es mit dem Standort Baden-Württemberg ernst meint, muss endlich die wahren Kostentreiber benennen: zu teurer Strom, überbordende Bürokratie, überhöhte Steuer- und Abgabenlast, unsichere Investitionsbedingungen und eine Wirtschaftspolitik, die Leistungsträger gängelt statt entlastet. Özdemirs Botschaft lautet im Kern: Nicht die Politik muss sich ändern, sondern die Arbeitnehmer sollen billiger werden. Das ist keine Rettungsstrategie für den Industriestandort, sondern ein Offenbarungseid. Baden-Württemberg braucht keine Lohnsenkungsdebatte, sondern eine politische Kehrtwende – weg von grüner Ideologie, hin zu bezahlbarer Energie, industrieller Vernunft und echter Entlastung für Unternehmen und Beschäftigte. Dafür steht nur die AfD.“


