Pressemitteilung – Stuttgart, den 02.12.2016
Der Heidenheimer AfD-Abgeordnete Dr. Heiner Merz ruft dazu auf, den Mangel an Auszubildenden ernst zu nehmen. „Im September waren 101 Lehrstellen im Kreis Heidenheim unbesetzt. Im Ostalbkreis waren es sogar 252. Wenn wir die Region wettbewerbsfähig halten wollen, müssen wir dafür sorgen, dass sich auch künftig genügend junge Menschen im Rahmen einer Ausbildung qualifizieren lassen“, mahnt Merz.
Bessere schulische Vorbereitung
Aus der Antwort des Ministeriums auf die Anfrage des Abgeordneten lässt sich darlegen, dass es neben dem Handel vor allem das Handwerk sei, das nicht alle Stellen besetzen konnte. Grund dafür sei auch die oft mangelnde oder mangelhafte Vorbildung der Bewerber. Merz hierzu: „Dass sich unser Schulsystem in den vergangenen Jahren nachweislich verschlechtert hat, merken wir nun auch am Arbeitsmarkt. Die Betriebe müssen sich aber darauf verlassen können, dass gewisse Grundlagen in der Schule auch vermittelt werden. Das kann das Land nicht einfach ignorieren.“
Auszubildende stärker unterstützen
Außerdem müsse man auf die veränderten Bedingungen reagieren und Auszubildende entlasten. „Vielfach wird etwa eine räumliche Flexibilität gefordert. Wenn sich jemand für eine Berufsausbildung entscheidet und zur Wirtschaftskraft der Region und des Landes beiträgt, müssen wir prüfen, wie wir das sinnvoll fördern können. Wenn wir über ein Semesterticket für Studenten reden, sollten wir zum Beispiel auch Auszubildende in dieser oder vergleichbarer Form unterstützen“, fordert Merz. Es gehe darum, praxisnahe Ansätze zu finden, weshalb der Abgeordnete vor allem auf den Austausch mit Betrieben und Auszubildenden setzt.
Dr. Heiner Merz aus dem Wahlkreis Heidenheim betreut als AfD-Abgeordneter zusätzlich den Ostalbkreis


