Pressemitteilung 16-12/07 – Stuttgart, den 08.12.2016
„Wir begrüßen den Wunsch einer Mehrheit des CDU-Parteitags, die Optionspflicht wieder einzuführen, sich also zwischen 18 und 23 Jahren für eine Staatsbürgerschaft zu entscheiden“, erklärt AfD-Fraktionsvize Emil Sänze. „Doch diese Kehrtwende ist kläglich. Nachdem sich die CDU unter Merkels Ägide immer weiter links der Mitte positioniert hat, gab sie Anfang 2014 auch diesen Teil ihres ehemals konservativen Markenkerns auf.“
Populismus der CDU, um einer „populistischen“ Partei Wähler abzujagen
„Nun, da ihr in Scharen die Wähler, vor allem zur AfD davonlaufen, übernimmt man erneut eine Position der AfD, für die wir in den vergangenen Monaten gescholten, gehasst und diffamiert wurden“, sagt Sänze. „Die Entscheidung zeigt, wie tief die CDU gefallen ist“, so Sänze. „Denn was ist populistischer, als eine Partei als populistisch zu bezeichnen, um dann ihre Positionen abzukupfern, um damit selbst auf Stimmenfang zu gehen?
Merkels Ablehnung belegt erneut ihren Realitätsverlust
„Frau Merkels Ankündigung, unbeirrt am Doppelpass festhalten zu wollen, zeigt, wie sehr die Kanzlerin wieder einmal die Realität verkennt“, stellt Sänze fest. „Die, vor allem von Frau Merkel vielbeschworene Integration funktioniert nicht mit dem Instrument der doppelten Staatsbürgerschaft. Wer zwei Pässe hat, sitzt immer zwischen den Stühlen.“


