Emil Sänze MdL: EU-Lieferkettengesetz ist regulatorischer Holzhammer

23.02.2022
„Hohe Kosten, wenig Wirkung“. Mit dieser Bilanz reagierte der europapolitische AfD-Fraktionssprecher Emil Sänze MdL auf die Einschätzung des Deutschen Industrie- und Handelstags zum geplanten EU-Lieferkettengesetz. „In Brüssel haben sich wieder […]

AfD-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg

„Hohe Kosten, wenig Wirkung“. Mit dieser Bilanz reagierte der europapolitische AfD-Fraktionssprecher Emil Sänze MdL auf die Einschätzung des Deutschen Industrie- und Handelstags zum geplanten EU-Lieferkettengesetz. „In Brüssel haben sich wieder die weltfremden Ideologen durchgesetzt. Anstatt mit Augenmaß wird mit dem Holzhammer reguliert. Das EU-Gesetz soll noch strenger werden als das bestehende deutsche Gesetz. Statt 3.000 Mitarbeiter sollen die Regeln jetzt schon ab 500 Mitarbeiter gelten. Das heißt dann, dass jedes dieser Unternehmen über jede Beschaffung, jeden Einkauf eine bürokratische Lieferkettenkontrolle legen muss, die geprüft wird und Gegenstand von Rechtsklagen werden kann. Wehe dem Unternehmen, das dann nicht nachweisen kann, alle Pflichten eingehalten zu haben.“

Implizit ist das eine weitere Bevorzugung der Großkonzerne, die sich mit solchen Regeln naturgemäß leichter tun, befindet Sänze. „Bestraft wird der Mittelstand. Bestraft wird auch die Innovationsfähigkeit, denn jeder Einkauf wird noch mehr zu einer bürokratischen Tortur, die man sich dann zweimal überlegt. So funktioniert Wirtschaft nicht. Statt den Holzhammer zu schwingen, hätte man die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit ihr suchen sollen. Selbstverpflichtungen im Verbund mit einer Haftung der Unternehmensleitungen wären hier der sinnvollere Weg gewesen, um zu vernünftigen Kosten tatsächlich die Arbeitsbedingungen zu verbessern. So werden um einer Ideologie willen wieder alle bestraft. Wie lange sich Deutschland das noch leisten kann, wird man sehen.“

Emil Sänze

Emil Sänze

Emil Sänze (geb. 1950) ist Mitglied im Ausschuss für Europa und Internationales sowie im Oberrheinrat. Zudem ist er im Aufsichtsrat der Baden-Württemberg Stiftung. Sänze wurde erstmals 2016 in den Landtag von Baden-Württemberg gewählt für den Wahlkreis 53 (Rottweil).

Ihr Ansprechpartner:

Josef Walter

Pressesprecher

E-Mail: presse@afd.landtag-bw.de
Telefon: 0711 – 2063-5000

AfD-Fraktion Baden-Württemberg
Konrad-Adenauer-Str. 3
70173 Stuttgart

Weitere Pressemitteilungen:

Zumeldung „GEW zum Start ins neue Schuljahr“
Zumeldung „GEW zum Start ins neue Schuljahr“

PressemitteilungStuttgart, 08.09.2026 „Das Magdeburger Wahlergebnis beantwortet die GEW nicht mit Selbstkritik, sondern mit noch mehr politischer Erziehung.“ Mit diesen Worten reagiert der bildungspolitische AfD-Fraktionssprecher Hans-Peter Hörner MdL auf den...

Weiterlesen
Zumeldung „PISA-Ergebnisse so schlecht wie nie“
Zumeldung „PISA-Ergebnisse so schlecht wie nie“

PressemitteilungStruttgart, 08.09.2026 „Der historische PISA-Tiefpunkt ist die Quittung jahrelanger bildungspolitischer Fehlsteuerung – auf die man weder mit mehr Messung, Stärkung der Herkunftssprache oder gar Social-Media-Verdammnis reagieren darf.“ Das sagte die...

Weiterlesen
Zumeldung: Warum "Forever Young" zum Festivalhit wurde
Zumeldung: Warum "Forever Young" zum Festivalhit wurde

PressemitteilungStuttgart, 07.09.2026 „Das Glücksgefühle-Festival hat unfreiwillig gezeigt, was aus der vielbeschworenen Freiheit der Kunst geworden ist: Politische Botschaften sind willkommen, solange sie gegen die AfD gerichtet sind.“ Mit diesen Worten bilanzierte...

Weiterlesen
Startseite 9 Pressemitteilung 9 Emil Sänze MdL: EU-Lieferkettengesetz ist regulatorischer Holzhammer