Pressemitteilung
Stuttgart, 03.02.2026
„Beim Schwimmen geht es um Sicherheit – nicht um Gefühlsabzeichen“. Mit diesen Worten kommentiert der sportpolitische AfD-Fraktionssprecher Hans-Peter Hörner MdL das neue inklusive Schwimmabzeichen „Seesternchen“.
„Natürlich sollen Kinder mit Beeinträchtigungen bestmöglich gefördert werden – aber beim Schwimmen steht Lebensrettung vor Symbolpolitik. Wer Abzeichen für Augenöffnen unter Wasser oder ein paar Meter im Flachwasser vergibt, erweckt bei Eltern schnell den Eindruck: Mein Kind kann schwimmen. In der Realität kann es das eben noch nicht – und gerät im Ernstfall in Lebensgefahr. Wir brauchen keine immer neuen Abzeichen, sondern verbindliche, klare Standards: Am Ende muss jedes Kind – ob mit oder ohne Handicap – sicher 25 Meter im tiefen Wasser schwimmen können. Alles andere gehört als Übung in den Unterricht, nicht als bunter Aufkleber auf die Badehose. Die DLRG warnt seit Jahren, dass jedes fünfte Kind nicht schwimmen kann. Die Antwort darauf darf nicht die weitere Inflation von Schwimmabzeichen sein, sondern mehr Schwimmbadzeit, mehr qualifizierte Schwimmkurse und eine konsequente Ausrichtung auf tatsächliche Schwimmfähigkeit. Inklusion wird nicht dadurch erreicht, dass man Anforderungen absenkt, sondern indem man allen Kindern hilft, echte Sicherheit im Wasser zu erlangen.“


