Zumeldung „Gabriele Wulz: Für mich ist die AfD nicht wählbar“

04.09.2025
„Dass Gabriele Wulz im Namen von Langmut und Güte eine ganze demokratisch gewählte Partei diffamiert, zeigt, wie sehr die Kirche ihre geistliche Grundlage mit parteipolitischer Ideologie verwechselt.“ Mit diesen Worten […]

AfD-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg

„Dass Gabriele Wulz im Namen von Langmut und Güte eine ganze demokratisch gewählte Partei diffamiert, zeigt, wie sehr die Kirche ihre geistliche Grundlage mit parteipolitischer Ideologie verwechselt.“ Mit diesen Worten reagiert der religionspolitische AfD-Fraktionssprecher Rüdiger Klos MdL auf das Interview der Ulmer Prälatin Gabriele Wulz in der Schwäbischen Zeitung.

„Es ist befremdlich, wie führende Kirchenvertreter immer wieder meinen, sie müssten parteipolitische Urteile fällen und den Gläubigen vorschreiben, was sie zu wählen haben. Damit verlässt die Kirche ihren Auftrag, das Evangelium zu verkünden, und macht sich zum verlängerten Arm einer bestimmten politischen Richtung. Christen in der AfD zeigen seit Jahren, dass Glaube und freiheitlich-konservative Politik in keinem Widerspruch stehen, sondern das Gegenteil. Wir stehen für Ehe und Familie, für den Schutz ungeborenen Lebens, für Verantwortung füreinander und für ein christliches Wertefundament unserer Gesellschaft. Dass die Kirchenleitung dies nicht anerkennt, sondern stattdessen Abgrenzung und Spaltung predigt, ist ein Schlag ins Gesicht vieler gläubiger Christen, die sich von der AfD vertreten fühlen. Die aktuell 39 Prozent Stimmanteil in Sachsen-Anhalt kommen nicht von ungefähr.“

Wer als Kirchenvertreter ständig gegen eine demokratische Oppositionspartei polemisiert, darf sich über Kirchenaustritte nicht wundern, meint Klos. „Viele Menschen haben das Gefühl, dass ihre Kirche nicht mehr Heimat im Glauben, sondern Sprachrohr der grünen Ideologie geworden ist. Wenn die Kirchen wieder mehr Menschen erreichen wollen, müssen sie zurückkehren zu ihrem eigentlichen Auftrag: der Verkündigung des Evangeliums, nicht parteipolitischer Belehrungen. Die AfD nimmt Sorgen und Nöte der Bürger ernst – auch in Fragen von Migration, Identität und gesellschaftlichem Zusammenhalt. Wer das pauschal als ,Hass‘ diffamiert, verweigert sich dem Dialog – so wie die Ordinariate und Landeskirchen, denen ich schon vor Monaten Gespräche angeboten hatte.“

Ihr Ansprechpartner:

Josef Walter

Pressesprecher

E-Mail: presse@afd.landtag-bw.de
Telefon: 0711 – 2063-5000

AfD-Fraktion Baden-Württemberg
Konrad-Adenauer-Str. 3
70173 Stuttgart

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