AfD setzt sich für Justizopfer Wörz ein

22.12.2016
Pressemitteilung – Stuttgart, den 22.12.2016 Harry Wörz, heute 50 Jahre alt, wurde wegen versuchten Totschlags an seiner Frau 1998 verurteilt. Er ist unschuldig, wie man heute weiß. 2001 wurde er […]

AfD-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg

Pressemitteilung – Stuttgart, den 22.12.2016 Harry Wörz, heute 50 Jahre alt, wurde wegen versuchten Totschlags an seiner Frau 1998 verurteilt. Er ist unschuldig, wie man heute weiß. 2001 wurde er aus der Haft entlassen, 2010 wurde er endlich freigesprochen. Doch auf eine gerechte Haftentschädigung wartet er noch heute.

Harry Wörz bittet AfD-Fraktion um Hilfe

Der Landtag von Baden-Württemberg nahm Harry Wörz‘ Petition zum Thema Entschädigung auf. Entschieden wurde bisher noch nichts. Nun wandte sich Harry Wörz an die AfD-Landtagsabgeordneten Bernd Gögel und Dr. Bernd Grimmer – mit der Bitte, den Status der Petition in Erfahrung zu bringen.

Wie will Baden-Württemberg Harry Wörz entschädigen?

Einsicht in eine noch nicht entschiedene Petition bekommt ein Abgeordneter nicht. Deshalb haben die fünf AfD-Abgeordneten Gögel, Grimmer, Baron, Podeswa und Sänze am 12. 12. 2016 mit einem Berichtsantrag an die Landesregierung zum Status der Petition reagiert. Es geht vor allem um das Entschädigungsangebot des Landes. Herr Wörz hat durch die unverschuldete Haft sein bürgerliches Leben und seine Vermögenssicherheit verloren.

Viel Geld für illegale Zuwanderer, wenig für Justizopfer

Die gesetzlich geregelte Haftentschädigung von 25 Euro pro Tag steht in keinem Verhältnis zu den kostenlosen Privilegien, die in Deutschland jedem illegalen Zuwanderer zugestanden werden. In einem Land, in dem sich die grüne Elite über die Abschiebung krimineller Ausländer aufgeregt. „Ein Staat, der täglich seine hohen moralischen Prinzipien vor sich herträgt, muss gerade dann rückhaltlos zu seinem Fehler, zu seiner Schuld stehen, wo er die bürgerliche Existenz seines eigenen Bürgers zerstört hat“, erklärt Gögel. „Nur so bleibt er glaubwürdig.“

Zerstörte Existenz

Ein Justizopfer darf nicht mit Pauschalangeboten, die zu versteuern sind, abgespeist werden. Opferschutz muss in vollem Umfang auch gelten, wenn staatliche Stellen in jeder Hinsicht versagt haben. Dr. Grimmer mahnt: „Herr Wörz wurde aus seiner bürgerlichen Existenz gerissen. Diesen seelischen Schaden wieder gut zu machen, ist nicht mit Geld möglich.“

AfD kämpft für zu Unrecht Verurteilte

Die AfD-Fraktion fordert, Harry Wörz endlich materiell zu entschädigen. „Er muss, vor allem in der Alterssicherung, einem unbescholtenen und im Beruf nicht zurückgesetzten Bürger gleichgestellt werden“, so Gögel.
Die AfD-Abgeordneten werden sich auch weiter für Harry Wörz und andere Justizopfer einsetzen.

Ihr Ansprechpartner:

Josef Walter

Pressesprecher

E-Mail: presse@afd.landtag-bw.de
Telefon: 0711 – 2063-5000

AfD-Fraktion Baden-Württemberg
Konrad-Adenauer-Str. 3
70173 Stuttgart

Weitere Pressemitteilungen:

Zumeldung Zuckersteuer sorgt für Diskussion
Zumeldung Zuckersteuer sorgt für Diskussion

ZumeldungStuttgart, den 26.08.2026Die geplante Zuckersteuer ist für den finanzpolitischen AfD-Fraktionssprecher Emil Sänze MdL der nächste Versuch der Bundesregierung, Haushaltsprobleme durch neue Belastungen für Bürger und Unternehmen zu lösen. „Statt endlich die...

Weiterlesen
Zumeldung “Unis gegen Angriffe stärken”
Zumeldung “Unis gegen Angriffe stärken”

PressemitteilungStuttgart, 26.08.2026 „Die Gleichung ‚Bachelor/Master = international anerkannt – Diplom/Magister = international isoliert‘ ist sachlich nicht haltbar.“ Mit diesen Worten kommentiert der wissenschaftspolitische AfD-Fraktionssprecher Dr. Bernhard...

Weiterlesen
Zumeldung Nabu kritisiert Bauern
Zumeldung Nabu kritisiert Bauern

ZumeldungStuttgart, den 25.08.2026Der agrarpolitische AfD-Fraktionssprecher Bernhard Eisenhut MdL weist die Kritik des NABU an den baden-württembergischen Landwirten entschieden zurück und bezeichnet dessen Forderungen angesichts von Dürreschäden und Ernteausfällen...

Weiterlesen
Startseite 9 Pressemitteilung 9 AfD setzt sich für Justizopfer Wörz ein