Chefredakteur Hans-Peter Schreijäg kommentierte am 23. März 2017 im „Schwarzwälder Boten“ den Terror in London. Der Artikel wurde nur wenige Stunden nach dem Anschlag geschrieben – auf der Basis einer unklaren Faktenlage. „Herr Schreijäg scheut sich nicht davor, zu schreiben, dass der Anschlag in London einen islamistischen Hintergrund hat. Noch bevor dies von offizieller Seite bestätigt wurde. Herr Schreijäg bringt sogar den ‚bösartigen und perfiden‘ Erdogan mit dem Terror in Verbindung“, so der AfD-Fraktionsvize Emil Sänze. „Man könnte dem Chefredakteur vorwerfen, dass er damit genau das tut, was der AfD stets vorgeworfen wird. Schürt er Ängste?“
Schulz und Merkel positionieren sich nicht
„Wir verstehen die Ängste des Chefredakteurs sehr gut und teilen sie auch“, erklärt Sänze. Der „Schwarzwälder Bote“ sei dafür bekannt, dass er die neue SPD-Lichtgestalt, Martin Schulz, in die höchsten Höhen schreibt. Ausgerechnet dieser äußerte sich bisher nicht zu Erdogans menschenverachtenden Parolen, mit denen er das deutsche Volk auf schändlichste Weise beleidigte. „Dass ein Redakteur in Baden-Württemberg so deutliche Worte findet, ist lobenswert. Doch wäre es wünschenswert, dass auch Frau Merkel und der vom ‚Schwabo‘ hochgelobte Herr Schulz sich ebenso deutlich gegen den islamistischen Terror positionieren – und keine Angst davor haben, im richtigen Moment ganz klare Worte zu finden.“


