Rüdiger Klos MdL: Ohrfeige gegen bürgerfeindliche Entmündigungspolitik

02.12.2020
Der verbraucherpolitische Fraktionssprecher Rüdiger Klos MdL hat die Ergebnisse der Umfrage des Kölner Instituts für Handelsforschung zur Akzeptanz für coronabedingte Warteschlangen als Ohrfeige gegen die bürgerfeindliche Entmündigungspolitik der Regierung gewertet. […]

AfD-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg

Der verbraucherpolitische Fraktionssprecher Rüdiger Klos MdL hat die Ergebnisse der Umfrage des Kölner Instituts für Handelsforschung zur Akzeptanz für coronabedingte Warteschlangen als Ohrfeige gegen die bürgerfeindliche Entmündigungspolitik der Regierung gewertet. „Fast zwei Drittel der Befragten gaben an, sie seien nicht gewillt, beim Einkauf schon vor dem Geschäft Schlange zu stehen. Am größten war der Widerwille bei den über 50-Jährigen, die zu 70 Prozent allergisch auf Wartezeiten reagierten. Die Bereitschaft, auf Einlass zu warten, war bei Konsumenten unter 30 zwar größer, aber auch hier lehnten 53 Prozent der Befragten das Schlange stehen kategorisch ab. Damit flankieren sie die Befürchtungen des Handels, dass die restriktiven und unsinnigen Maßnahmen der Regierung zu massiven Umsatzrückgängen und damit auch Arbeitsplatzverlusten führen – abgesehen davon, dass bis dato nicht feststeht, wer die qm abmisst und ob das Ordnungsamt die Strafzettel verteilt.“

Klos verweist darauf, dass die unterschiedlichen Regeln für verschieden große Verkaufsflächen unlogisch und niemandem zu erklären sind. „Warum ist es kein Problem, wenn 30 Leute in einem Klassenzimmer stundenlang auf 70 Quadratmetern sitzen, aber es unbedingt verhindert werden muss, dass mehr als ein Kunde auf zehn Quadratmetern einkauft? Und wer will sich schon bei kaltem, feuchtem Winterwetter mit einem Lappen vor dem Mund in eine DDR-ähnliche Warteschlange einreihen, die das Ansteckungspotenzial weiter beflügeln und zudem eine psychologische Wirkung haben und neue Hamsterkäufe auslösen könnte? Soll demnächst in allen Linienbussen passend zur Grundfläche auch nur noch jeweils ein Fahrgast befördert werden? Fast jeder zweite vom Handelsverband HDE Befragte (45 Prozent) sieht seine unternehmerische Existenz wegen der Corona-Pandemie und den Gegenmaßnahmen bedroht, fast zwei Drittel (62 Prozent) blicken pessimistisch auf den weiteren Verlauf des Weihnachtsgeschäftes. Das ist ökonomisch unverantwortlich, sozial verheerend und trägt zur weiteren Destabilisierung unseres Landes bei!“

Rüdiger Klos

Rüdiger Klos

Rüdiger Klos (geb. 1960) ist Vorsitzender im Ausschuss für Verkehr und Mitglied im Oberrheinrat sowie im Ständigen Ausschuss. Klos wurde 2016 erstmals in den Landtag von Baden-Württemberg gewählt und vertritt den Wahlkreis 55 (Tuttlingen-Donaueschingen).

Ihr Ansprechpartner:

Josef Walter

Pressesprecher

E-Mail: presse@afd.landtag-bw.de
Telefon: 0711 – 2063-5000

AfD-Fraktion Baden-Württemberg
Konrad-Adenauer-Str. 3
70173 Stuttgart

Weitere Pressemitteilungen:

Zumeldung Zuckersteuer sorgt für Diskussion
Zumeldung Zuckersteuer sorgt für Diskussion

ZumeldungStuttgart, den 26.08.2026Die geplante Zuckersteuer ist für den finanzpolitischen AfD-Fraktionssprecher Emil Sänze MdL der nächste Versuch der Bundesregierung, Haushaltsprobleme durch neue Belastungen für Bürger und Unternehmen zu lösen. „Statt endlich die...

Weiterlesen
Zumeldung “Unis gegen Angriffe stärken”
Zumeldung “Unis gegen Angriffe stärken”

PressemitteilungStuttgart, 26.08.2026 „Die Gleichung ‚Bachelor/Master = international anerkannt – Diplom/Magister = international isoliert‘ ist sachlich nicht haltbar.“ Mit diesen Worten kommentiert der wissenschaftspolitische AfD-Fraktionssprecher Dr. Bernhard...

Weiterlesen
Zumeldung Nabu kritisiert Bauern
Zumeldung Nabu kritisiert Bauern

ZumeldungStuttgart, den 25.08.2026Der agrarpolitische AfD-Fraktionssprecher Bernhard Eisenhut MdL weist die Kritik des NABU an den baden-württembergischen Landwirten entschieden zurück und bezeichnet dessen Forderungen angesichts von Dürreschäden und Ernteausfällen...

Weiterlesen
Startseite 9 Pressemitteilung 9 Rüdiger Klos MdL: Ohrfeige gegen bürgerfeindliche Entmündigungspolitik