Der bildungspolitische Fraktionssprecher Dr. Rainer Balzer MdL hat Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) eklatantes Führungsversagen vorgeworfen. „Die Ministerpräsidentenkandidatin delegiert wichtige Entscheidungen an die unteren Ebenen – und lässt dann die Schulen mit den Folgen alleine. Es ist bezeichnend für sie, den Schulen in der Situation der selbst erfundenen Pandemielage den schwarzen Peter zuzuschieben. Führungsstärke sieht für uns anders aus.“
Wer sich selbst aus der Affäre zieht, indem er die notwendigen Entscheidungen auf die untere Ebene delegiert, ist schon als Ministerin überfordert, als Kandidatin für den Ministerpräsidentinnen-Posten jedoch ist dieses Handeln geradezu unverantwortlich, erkennt Balzer. „Das hat auch mit Föderalismus nichts zu tun. Die AfD hat sich frühzeitig für eine Rückkehr zum Präsenzunterricht ausgesprochen und hält die Aufrechterhaltung eines regulären Schulbetriebes für notwendig. Dieser sollte zur Reduzierung der Ansteckungsgefahr mit Elementen des digitalen Arbeitens bereichert werden.“

