Emil Sänze MdL: Marietta Slomka betreibt Stimmungsmache

03.11.2020
Der medienpolitische Fraktionssprecher Emil Sänze MdL hat dem ZDF plumpe Stimmungsmache vorgeworfen. „Da schaltet das heute-Journal nach Wien, um per Interview eine aktuelle Einschätzung der Terrorlage von Korrespondentin Britta Hilpert zu erhalten – die auch ihre Beobachtungen wiedergibt und mehrfach betont, dass es noch eine Weile dauern werde, bis man alle Hintergründe der Tat kennt. […]

AfD-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg

Der medienpolitische Fraktionssprecher Emil Sänze MdL hat dem ZDF plumpe Stimmungsmache vorgeworfen. „Da schaltet das heute-Journal nach Wien, um per Interview eine aktuelle Einschätzung der Terrorlage von Korrespondentin Britta Hilpert zu erhalten – die auch ihre Beobachtungen wiedergibt und mehrfach betont, dass es noch eine Weile dauern werde, bis man alle Hintergründe der Tat kennt. Moderatorin Marietta Slomka aber hat nichts Besseres zu berichten als dass es ‚möglicherweise‘ ein Anschlag auf die Hauptsynagoge Wiens war, und mutmaßt dann, dass es sich sowohl um ‚Nachahmertäter‘ nach dem Vorbild Frankreichs handeln könne, ‚wie Terrorismusexperten befürchten‘, als auch um einen ‚rechtsextremistischen Hintergrund … wie bei uns in Halle‘. Das ist so unseriös, ja absurd, dass jedem nur halbwegs gebildeten Zuschauer die Zornesröte ins Gesicht schießen muss. Wer heute die Begriffe ‚Synagoge‘ und ‚Anschlag‘ nicht mit ‚islamistisch‘ in Verbindung bringt – logisch fiel das Wort bei der Berichterstattung gar nicht – lebt offenkundig in einer Parallelwelt.“

Für Sänze ist diese politisch genehme Verdachtsvermutung ein weiteres Indiz dafür, dass die Rücksichtnahme auf Prinzipien wie die Unschuldsvermutung oder die Wahrung der Verhältnismäßigkeit in Politik, Justiz und Medien schwindet. „‚Sagen was ist, nicht was sein könnte‘ – von diesem ehernen Grundsatz, den Journalistenschüler in den ersten Wochen lernen, hat Slomka noch nie gehört. Braucht sie auch nicht, Haltung ersetzt ja heute den Journalismus. Ob sie wie im Juni 2018 Horst Seehofer mit Donald Trump gleichsetzt, dessen Migrationspolitik zu Elend, Leid und Unmenschlichkeit führe, oder wie im Januar dieses Jahres den USA Auftragsmorde unterstellt – Slomka macht sich ihre Welt, widdewidde wie sie ihr gefällt. Und dafür bekommt sie, wie der Stern am 14.8.2019 berichtete, 280.000 Euro pro Jahr. Zwangsfinanziert durch uns. Der gestrige Nachrichtenabend war ein weiterer Beleg für die Richtigkeit unserer Forderung, die Zwangsgebühren abzuschaffen.“

Emil Sänze

Emil Sänze

Emil Sänze (geb. 1950) ist Mitglied im Ausschuss für Europa und Internationales sowie im Oberrheinrat. Zudem ist er im Aufsichtsrat der Baden-Württemberg Stiftung. Sänze wurde erstmals 2016 in den Landtag von Baden-Württemberg gewählt für den Wahlkreis 53 (Rottweil).

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Pressesprecher

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