Forderung von Bündnis 90/Die Grünen nach Schülerticket soll vom Scheitern des Semestertickets für Studenten ablenken
Stuttgart. Die Forderung der Grünen nach einem landesweiten Schülerticket soll lediglich davon ablenken, dass das lange versprochene und im Koalitionsvertrag beschlossene Semesterticket immer noch nicht realisiert wurde. Darauf verweist die Fraktion der AfD im Landtag von Baden-Württemberg. Nach Überzeugung der AfD-Volksvertreter spielt dieses Ideologieprojekt der Grünen einmal mehr die vermeintliche grünschwarze Komplementärkoalition gegeneinander aus.
Kein großes Interesse bei den Studenten für Semesterticket
Das Vorhaben „Landesweites Semesterticket“ ist nach Angaben des Ministeriums mehrfach kurz vor dem Abschluss gekippt worden; zuletzt wurde im vergangenen Jahr ein Konzept von den Studenten abgelehnt, was deutlich unter Beweis stellt, dass es bei ihnen bei weitem nicht so begehrt zu sein scheint, wie von den Grünen vermutet. Wenig verwunderlich ist auch, dass Grünen-Fraktionschef Andreas Schwarz diese Forderung auch genau in dem Moment einbringt, nachdem der Verkehrsverbund Stuttgart (VVS) eine umfassende Tarifreform vollzogen hat, bei der die Stadt Stuttgart und die Landkreise einen großen finanziellen Kraftakt bewältigen mussten, um für die jährlich 42 Millionen Euro aufkommen zu können, die hierdurch verursacht werden.
Kostenlose Schülerbeförderung entlastet alle Familien mit schulpflichtigen Kindern
Die AfD-Fraktion hat die kostenlose Schülerbeförderung für alle Schüler in Baden-Württemberg gefordert und im Haushaltsentwurf auch finanziert. Damit trägt die Alternative für Deutschland maßgeblich zur Entlastung der Familien bei, indem diese Kosten – wie in andere Bundesländern auch – auf Landesebene geschultert werden. Dies ist eine Investition in die Bildung und in die Zukunft, die allen Familien mit schulpflichtigen Kindern zugutekommt und die Bildungsgerechtigkeit fördert.
Enorme Sicherheitsbedenken bei Zügen und Bahnhöfen
Über die Forderung nach kostenloser Schülerbeförderung hinaus hat die AfD-Fraktion bezüglich eines allgemeinen Schülertickets auch starke Bedenken wegen der drastisch nachlassenden Sicherheitslage in ganz Deutschland und damit auch in Baden-Württemberg. Gerade an den Bahnhöfen ist die Sicherheit für die Schwächeren unserer Gesellschaft – insbesondere die Kinder – nicht mehr gewährleistet, so dass viele Eltern Bedenken haben, ihre Sprösslinge ohne Begleitung in Zügen und auf Bahnhöfen unterwegs zu wissen. Demzufolge muss zuerst für die Sicherheit an Bahnhöfen und in Zügen gesorgt und die Schülerbeförderung betragsfrei gestellt werden.


