Carola Wolle: Keine Abschaffung des § 218, sondern tiefgreifende gesellschaftliche Diskussion über Wert ungeborenen Lebens

14.12.2018
Gegen die Abschaffung des § 218 des Strafgesetzbuchs und für eine tiefgreifende gesellschaftliche Diskussion über den Wert des ungeborenen Lebens sprach sich die AfD-Landtagsabgeordnete Carola Wolle in der heutigen Plenardebatte […]

Gegen die Abschaffung des § 218 des Strafgesetzbuchs und für eine tiefgreifende gesellschaftliche Diskussion über den Wert des ungeborenen Lebens sprach sich die AfD-Landtagsabgeordnete Carola Wolle in der heutigen Plenardebatte aus und verwies dabei auf die Willkürlichkeit der Festlegung, ab wann ein heranwachsender Embryo als menschliches Wesen anzusehen und damit schützenswert ist. Derzeit ist ein Schwangerschaftsabbruch in Deutschland nach einer Pflichtberatung innerhalb der ersten zwölf Wochen zwar weiterhin rechtswidrig, jedoch nicht strafbar, und bei einer sogenannten „medizinischen“ Indikation sogar bis zum 9. Schwangerschaftsmonat möglich. „Dazu muss das ungeborene Kind vor der Einleitung der Geburt im Mutterleib getötet werden“, erläuterte Carola Wolle und stellte die Frage in den Raum, ob „die Tötung eines außerhalb des Mutterleibes überlebensfähigen, ungeborenen Kindes – auch wenn es behindert ist – ethisch zu verantworten“ ist.

Vollkommen unverantwortliche Juso-Forderungen

Angesichts der jährlich steigenden Zahlen an Spätabtreibungen, bei denen in einem späten Stadium der Schwangerschaft per Kaiserschnitt oftmals sogar ein noch lebendes Kind zur Welt gebracht wird, sei es vollkommen unverantwortlich, wenn die Jusos als Jugendorganisation der SPD die ersatzlose Streichung des § 218 und damit die komplette Legalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen beschließen, wie auf deren Bundeskongress am 1. Dezember dieses Jahres mit großer Mehrheit und mit frenetischem Beifall geschehen. „Die Jusos befürworten also die Tötung von gesunden, voll lebensfähigen, aber noch ungeborenen Kindern bis zum Zeitpunkt der Geburt! Dies bedeutet nichts anderes als die Freigabe zum Kindesmord“, so Wolle. „Feminismus im Endstadium bedeutet offensichtlich, dass Mord zum Frauenrecht wird!“ Erschwerend komme hinzu, so die AfD-Abgeordnete, dass die Mutterpartei SPD diese Forderungen bisher nicht kategorisch zurückgewiesen hat, so Wolle. „Auch auf Bundesebene hätte ich mir eine entsprechende Reaktion aller Parteien gewünscht!“

Ihr Ansprechpartner:

Josef Walter

Pressesprecher

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Telefon: 0711 – 2063-5000

AfD-Fraktion Baden-Württemberg
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