„Der Weltenerklärer Kretschmann meint jetzt schon die Welt in gute Juden und schlechte Juden einteilen zu müssen. Ein guter Jude ist, wenn er sich gegen die AfD wendet und diese der Nazimethoden bezichtigt. Ein schlechter Jude ist demnach derjenige, der meint, Mitglied in der AfD zu sein und sich noch dazu erdreistet, den Arbeitskreis ‚Juden in der AfD‘ zu gründen. Dabei sind die Gründe doch selbstredend: Der Arbeitskreis wurde gegründet wegen der Masseneinwanderung junger Männer aus dem ‚islamischen Kulturkreis‘ mit einer antisemitischen Sozialisation sowie die ‚Zerstörung der traditionellen monogamen Familie‘ durch ‚Gender-Mainstreaming‘ und ‚Frühsexualisierung‘. Somit sind sowohl Winfried Kretschmann als auch seine Grünen maßgeblich mit dafür verantwortlich, wenn sich jetzt AfD-Mitglieder jüdischem Glaubens gegen den Multikulti-Singsang zur Wehr setzen und eine Arbeitsgruppe gründen. Dies ist ihr legitimes, von der Verfassung geschütztes Recht, das von einem Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg nicht zu kommentieren ist!“
Bernd Gögel MdL
Vorsitzender der Fraktion der AfD im Landtag von Baden-Württemberg
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Quelle: dpa-Meldung vom 9. Oktober 2018
Kretschmann: Juden in AfD «vollkommen unbegreiflich»: Stuttgart (dpa) – Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat eine neu gegründete Vereinigung von Juden in der AfD als «in hohem Maße irritierend» zurückgewiesen. «Dass in eine solche Organisation Juden gehen, ist mir vollkommen unbegreiflich», sagte der Grünen-Politiker am Dienstag in Stuttgart. «Aber es ist so und ich muss es halt akzeptieren.» Kretschmann kritisierte offene völkische Ansätze innerhalb der AfD im Land. Jüdische Mitglieder der AfD haben am Sonntag in Wiesbaden eine Bundesvereinigung innerhalb ihrer Partei gegründet. An der Spitze der «JAfD» genannten Gruppierung stehen Politiker aus Baden-Württemberg: Vera Kosova aus Nürtingen ist Vorsitzende der Gruppe, der Bundestagsabgeordnete Wolfgang Fuhl aus Lörrach ihr Stellvertreter.


