Zumeldung „Das erleben Juden im Südwesten im Alltag“

13.07.2026
Pressemitteilung Stuttgart, 13.07.2026 „Der Antisemitismus in Baden-Württemberg ist kein historisches oder Randphänomen, sondern ein gesellschaftliches Problem, das akut und allzu oft importiert ist.“ Mit diesen Worten kommentiert der religionspolitische AfD-Fraktionssprecher […]

AfD-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg

Pressemitteilung

Stuttgart, 13.07.2026

„Der Antisemitismus in Baden-Württemberg ist kein historisches oder Randphänomen, sondern ein gesellschaftliches Problem, das akut und allzu oft importiert ist.“ Mit diesen Worten kommentiert der religionspolitische AfD-Fraktionssprecher Daniel Rottmann MdL den ersten Jahresbericht der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Baden-Württemberg. „Wenn Israel-Hass auf Demonstrationen propagiert, jüdische Menschen im Alltag bedroht und selbst Schüler wegen ihres Judentums attackiert werden, dann zeigt sich, dass mit der Massenzuwanderung auch judenfeindliche Einstellungen aus anderen Weltregionen ins Land getragen wurden. Parolen wie ‚Free Palestine‘ verharmlosen. Wer sie duldet, macht sich mitschuldig an der Normalisierung antisemitischer Aggression. Jüdisches Leben in Baden-Württemberg muss ohne jedes Wenn und Aber geschützt werden. Dazu gehört auch, die Ursachen ehrlich zu benennen: Wer islamistisch oder migrantisch geprägten Antisemitismus nicht klar ausspricht, wird ihn auch nicht wirksam bekämpfen.“

„Wenn an Schulen und Hochschulen in Baden-Württemberg jüdische Schüler gemobbt, bedroht und körperlich angegriffen werden, dann ist das nicht nur ein Sicherheitsproblem, sondern auch ein Versagen unserer Bildungs- und Wissenschaftseinrichtungen“, ergänzt der wissenschaftspolitische AfD-Fraktionssprecher Dr. Bernhard Pepperl MdL. „Gerade Hochschulen müssen Orte freier Debatte und geistiger Redlichkeit sein – keine Bühne für israelbezogenen Antisemitismus, Einschüchterung und importierten Judenhass. Besonders alarmierend ist, dass nach Einschätzung der Meldestelle und des Antisemitismusbeauftragten gerade Hochschulen mit geisteswissenschaftlicher Ausrichtung häufig von einzelnen Gruppen als politische Bühne missbraucht werden. Hochschulleitungen dürfen sich nicht länger hinter Dialogrhetorik verstecken, wenn auf dem Campus Einschüchterung, Hassparolen und Boykottphantasien Raum greifen.“

Ihr Ansprechpartner:

Josef Walter

Pressesprecher

E-Mail: presse@afd.landtag-bw.de
Telefon: 0711 – 2063-5000

AfD-Fraktion Baden-Württemberg
Konrad-Adenauer-Str. 3
70173 Stuttgart

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