„Dass die Grünen zur Landtagswahl Mieter belogen haben, lässt sich nicht mehr vertuschen“, erklärt der wohnungspolitische AfD-Fraktionssprecher Miguel Klauß MdL. „In ihrem Programm zur Landtagswahl haben die Grünen noch vor wenigen Monaten betont, jeder habe das Recht auf ein angemessenes und bezahlbares Zuhause. Für mindestens 28 Mietparteien wird das jetzt zum blanken Hohn!“ Das grün geführte Finanzministerium kündigt mindestens 28 Wohnungen. Geplant sind offenbar sogar noch mehr. Begründet wird dies von Finanzminister Danyal Bayaz in Zeiten von digitalem Arbeiten und Homeoffice mit einem Bedarf an Bürofläche. Drei ältere Gebäude an der Ulrichstraße in Stuttgart mit Mieten von sieben Euro pro Quadratmeter sollen den Plänen der Landesregierung zum Opfer fallen.“

Miguel Klauß wirft den Grünen „Verlogenheit auf dem Rücken finanzschwacher Menschen“ vor: „Es ist nicht plausibel, warum Menschen, die zum Teil seit 45 Jahren in ihrer Wohnung leben nun vertrieben werden, damit für eine kurze Zeit, während das Haus der Abgeordneten saniert wird, dort Büroklötze entstehen können. Das ist absurd! Die Grünen brechen hier nicht nur ein Wahlversprechen und spotten dem Koalitionsvertrag, sie sind offenbar auch noch nicht in der digitalen Welt des Homeoffice angekommen!“ Für Klauß steht fest, dass das Land hier eine Vorreiterrolle im Umgang mit Mietern und beim Immobilienmanagement einnehmen müsse und in beidem nun kläglich versage. Die Vernichtung von günstigem Wohnraum müsse gestoppt werden, fordert Klauß. „Es mag sein, dass den Grünen in ihren Villenvierteln entgangen ist, dass wir einen Mangel an erschwinglichem Wohnraum haben, doch das darf jetzt nicht zu Lasten alteingesessener Mieter und finanzschwacher Menschen gehen!“, stellt der AfD-Politiker klar.