„Der neue ‚Kompass 4‘ zeigt einmal mehr, wie Theresa Schopper (Grüne) die hohen Ansprüche an unsere Schüler opfert, um vermeintliche Integrations- und Inklusionsideale zu bedienen.“ Mit diesen Worten reagiert der bildungspolitische AfD-Fraktionssprecher Dr. Rainer Balzer auf die heute bekannt gewordene Überarbeitung.
„Aufgaben werden vereinfacht, um sie ‚verständlich‘ zu machen – vor allem für Kinder, deren Alltagssprache ‚nicht nur Deutsch ist‘. Das ist der gefährliche Präzedenzfall für eine Dumbing-Down-Politik, die unsere Schüler langfristig benachteiligt und den Bildungsvorsprung Baden-Württembergs untergräbt. Das Weglassen von Relativsätzen ist kein harmloser Feinschliff, sondern eine bewusste Herabstufung des Sprachniveaus. Relativsätze sind ein Grundbaustein der deutschen Grammatik und essenziell für komplexes Denken und Argumentieren. Indem man sie aus dem Test entfernt, signalisiert das Kultusministerium: Deutsch als Bildungssprache ist verhandelbar. Wer hier nachgibt, öffnet die Tür für eine Zweiklassengesellschaft im Klassenzimmer – eine für Muttersprachler, die volle Anforderungen stellen, und eine abgeschwächte für Kinder mit Migrationshintergrund. Unsere Schüler werden so nicht gefordert, sondern gegendert und geglobalisiert, bis niemand mehr richtig Deutsch kann. Das lehne ich entschieden ab. Baden-Württemberg verdient ein Bildungssystem, das fordert und formt – nicht eins, das sich beugt.“


