Zumeldung
Stuttgart, den 09.10.2026
Der naturschutzpolitische Sprecher der AfD-Landtagsfraktion, Maximilian Gerner, weist die Forderungen des Klima-Sachverständigenrats nach einer Verschärfung der Klimapolitik entschieden zurück und verlangt eine Abkehr von den bisherigen Klimazielen.
„Der Sachverständigenrat fordert eine vollständige Halbierung der Emissionen binnen weniger Jahre, bleibt aber die entscheidende Antwort schuldig: Was kostet das unsere Industrie, unsere Arbeitsplätze und unseren Wohlstand? Baden-Württemberg steckt mitten in der Deindustrialisierung. Dass die Industrieemissionen auch wegen sinkender Produktion zurückgehen, ist dabei ein Alarmsignal und kein Klimaschutzerfolg! Wer unsere Unternehmen mit immer neuen Auflagen ins Ausland treibt, verbessert allenfalls die heimische CO₂-Bilanz, nicht aber das Weltklima. Die angeblichen wirtschaftlichen Chancen sind wertlos, wenn gleichzeitig industrielle Wertschöpfung verloren geht. Auch bei der Nennung potenzieller Zukunftsindustrien wie GreenTech, Wasserstoff und Batteriespeichern bleibt offen, wie es einem rohstoffarmen und zugleich durch hohe Energiepreise belasteten Land wie Baden-Württemberg gelingen soll, diese Industrien dauerhaft wettbewerbsfähig zu etablieren. Wir bezweifeln die grundsätzliche Sinnhaftigkeit dieser starren Klimaziele und die Subventionierung von Technologien, die ohne staatliche Hilfen niemals wirtschaftlich tragfähig sein werden. Das Reduktionsziel für 2030 muss sofort gekippt werden – ebenso das Ziel der Klimaneutralität bis 2040. Baden-Württemberg braucht bezahlbare Energie, Technologieoffenheit und eine starke Industrie statt klimapolitischer Wunschvorstellungen!“


