Zumeldung
Stuttgart, den 06.11.2026
Den erneuten Vorstoß von Ministerpräsident Cem Özdemir für ein allgemeines gesellschaftliches Pflichtjahr bewertet der AfD-Fraktionsvorsitzende Martin Rothweiler als Ablenkung von den eigentlichen Problemen.
„Ein gesellschaftliches Pflichtjahr mag auf den ersten Blick sinnvoll erscheinen. Doch wer glaubt, damit die wachsenden gesellschaftlichen Spannungen und Integrationsprobleme lösen zu können, verkennt die eigentlichen Ursachen. Der schwindende gesellschaftliche Zusammenhalt ist nicht das Ergebnis mangelnder Dienstbereitschaft unserer Jugend, sondern insbesondere einer jahrzehntelang verfehlten Migrations- und Integrationspolitik. Wenn Parallelgesellschaften entstehen, gemeinsame Werte zunehmend an Bedeutung verlieren und sich immer mehr Menschen mit unserem Land nicht mehr identifizieren, ist das ein politisches Versagen, das sich nicht durch ein Pflichtjahr beheben lässt. Özdemir behandelt bestenfalls Symptome, während er die Ursachen geflissentlich ausblendet. Statt junge Menschen für die Fehler der Politik in die Pflicht zu nehmen, braucht es endlich eine grundlegende Wende in der Migrationspolitik. Gesellschaftlicher Zusammenhalt lässt sich nicht staatlich verordnen.“


