Pressemitteilung
Stuttgart, 02.11.2026
„Der VBE bestätigt, was Lehrkräfte seit Jahren beklagen: Die Probleme an unseren Schulen sind längst bekannt, doch die Landesregierung trifft weiterhin Entscheidungen, die an der schulischen Realität vorbeigehen.“ Mit diesen Worten reagiert der bildungspolitische AfD-Fraktionssprecher Hans-Peter Hörner MdL auf den Auftritt von VBE-Chef Gerhard Brand heute in Stuttgart.
„Statt berechtigte Einwände aus der Praxis ernst zu nehmen, setzt sie ihre Vorhaben mit dem Kopf durch die Wand durch. Besonders deutlich wird das beim Ganztagsausbau und bei der Inklusion. Obwohl der Mangel an qualifiziertem Fachpersonal seit Jahren offenkundig ist, werden gesetzliche Vorgaben beschlossen, deren Umsetzung vielerorts personell gar nicht möglich ist. Die Folgen tragen Schulen und Lehrkräfte – und vor allem die Kinder. Auch beim DigitalPakt 2.0 hinkt die Politik der Wirklichkeit hinterher. Der technische Fortschritt wartet nicht auf politische Förderprogramme. Digitalisierung darf deshalb nicht länger von einem befristeten Pakt zum nächsten organisiert werden. Schulen brauchen eine dauerhafte, verlässliche und bedarfsgerechte Finanzierung ihrer digitalen Infrastruktur. Dazu gehören ebenso qualifiziertes Personal, technische Betreuung und regelmäßige Modernisierung. Wer die Berufszufriedenheit der Lehrkräfte verbessern will, muss endlich die Voraussetzungen für guten Unterricht schaffen, statt immer neue Anforderungen zu formulieren, deren Erfüllung er selbst nicht gewährleisten kann.“

