Pressemitteilung
Stuttgart, 09.06.2026
„Unter dem Vorwand von Gesundheits- und Lenkungspolitik werden gewachsene Wirtschaftsstrukturen gefährdet, die gerade in Baden-Württemberg tief mit Landwirtschaft, Landschaftspflege und regionaler Identität verbunden sind.“ Mit diesen Worten unterstützt der weinbaupolitische AfD-Fraktionssprecher Udo Stein MdL die Kritik von Badens Brenner-Präsident Ulrich Müller an der geplanten Erhöhung der Alkoholsteuer auf Spirituosen.
„Das ist der nächste Schlag gegen unsere mittelständischen Brennereien, Landwirte und Streuobstbetriebe. Kleine Brennereien sind keine anonymen Industriekonzerne. Sie verwerten Obst, erhalten Streuobstwiesen, sichern Nebenerwerb und tragen zur Pflege einer Kulturlandschaft bei, die als immaterielles Kulturerbe anerkannt ist. Wer diese Betriebe steuerlich stranguliert, schwächt nicht nur die regionale Wertschöpfung, sondern auch ein Stück Heimat. Schon heute stehen viele Brennereien unter Druck durch Bürokratie, Energiepreise, sinkende Kaufkraft und überbordende Auflagen. Eine weitere Steuererhöhung träfe vor allem die Kleinen, während sie Alkoholmissbrauch kaum wirksam bekämpft. Pauschale Strafsteuern unterscheiden nicht zwischen verantwortungsvollem Genuss und problematischem Konsum. Wir fordern: Schluss mit ideologischer Bevormundung! Wer Landwirtschaft, Kulturlandschaft und Handwerk erhalten will, darf kleine Brennereien nicht kaputtbesteuern.“


