Pressemitteilung
Stuttgart, 18.02.2026
„Wenn eine Stadt wie Freiburg im öffentlichen Raum großformatig ‚Happy Ramadan‘ leuchten lässt und parallel dazu der SWR das Ramadan-Fasten mit Ernährungstipps als öffentlich-rechtliches Gesundheitsprogramm inszeniert, verkommt staatlich gebotene Neutralität zu Religionswerbung.“ Mit diesen Worten kommentiert der religionspolitische AfD-Fraktionssprecher Rüdiger Klos MdL den medialen Hype um Ramadan.
„Freiburg adelt den Ramadan zum quasi offiziellen Leitfest – mit Mond-Inszenierung, Grußbotschaften und Infotafel. Für christliche Feste werden dagegen ‚Wintermärkte‘ und Zurückhaltung gepredigt. Diese doppelten Standards zerstören das Gleichgewicht zwischen den Religionen. Es ist nichts dagegen einzuwenden, dass Muslime fasten und ihre Feiertage begehen. Aber es ist etwas völlig anderes, wenn der Staat selbst zum Ramadan-Werbeträger wird. Für viele Bürger entsteht der Eindruck: Islamische Praxis wird besonders promotet, während bei eigenen Traditionen der Rotstift angesetzt wird. Wir erwarten von Städten und öffentlich-rechtlichen Medien weltanschauliche Zurückhaltung. Wer religiöse Symbole im großen Stil in Parks hängt und dazu begleitende Wohlfühl-Berichterstattung liefert, muss sich fragen lassen, ob er bereit wäre, Kreuz, Krippe und christliche Fastenzeit im selben Maß sichtbar zu machen. Alles andere ist keine Toleranz, sondern politisch motivierte Bevorzugung.“


