„Wer den neuen Bildungsmonitor der wirtschaftsnahen Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) liest, sollte wissen: Das ist kein objektiver Maßstab für Bildungsqualität, sondern eine interessengeleitete Standortstudie“. Mit diesen Worten kommentiert der stellvertretende bildungspolitische AfD-Fraktionssprecher Hans-Peter Hörner MdL die Meldung, wonach sich Baden-Württemberg um einen Rang auf Platz vier verbessert hat.
„Die Untersuchung verengt Bildung auf ökonomische Nützlichkeit. Patente, IT-Ausbildungszahlen und ökonomische Effizienz rücken in den Vordergrund, während pädagogische Fragen wie soziale Durchlässigkeit, kulturelle Bildung oder die Qualität der Unterrichtsinhalte außen vor bleiben. Das ist ein Ranking nach dem Motto: Was nützt der Wirtschaft? Aber nicht: Was bildet die Kinder? Tatsächlich steckt das Bildungssystem Baden-Württembergs in einer tiefen Krise: Unterrichtsausfall, Lehrermangel, Pisa-Absturz, ideologische Experimente in Bildungsplänen und eine Vernachlässigung der Grundkompetenzen. Dass der Südwesten im INSM-Monitor auf Platz vier landet, verdeckt diese Realität, statt sie zu benennen. Die Bürger dürfen sich nicht täuschen lassen: Dieses Lobpapier ersetzt keine seriöse Bildungsforschung. Die AfD fordert seit Jahren eine Rückkehr zu solider Wissensvermittlung, eine Stärkung der Lehrerautorität, eine bessere Förderung von leistungsstarken wie leistungsschwachen Schülern – und die Entideologisierung der Schulen. Nur echte Bildungsqualität, nicht Standortmarketing, sichert den Kindern von heute die Chancen von morgen.“
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