„Wer das Gymnasium heterogen machen will, schafft es in Wahrheit ab.“ Mit diesen Worten reagiert der bildungspolitische AfD-Fraktionssprecher Dr. Rainer Balzer MdL auf Äußerungen von Theresa Schopper (Grüne) in der Stuttgarter Zeitung.
„Das Gymnasium war immer die Schulart, die leistungsstarke Kinder fördert und sie zum Abitur führt. Es ist absurd, diese Schule jetzt zu einer Sammelstelle für alle möglichen Schüler umzubauen. Wer alles unter einem Dach haben will – Leistungsstarke, Leistungsschwache, Hochbegabte und Förderfälle – zerstört das Profil des Gymnasiums. Das Ergebnis wird nicht mehr Leistung, sondern weniger Niveau sein. Die Idee, durch mehr ‚Förderzeit‘ in neun Jahren könne man jeden Schüler durchs Abitur schleusen, ist nichts anderes als ein bildungspolitischer Irrweg. So wird das Abitur entwertet, die Gymnasien werden überfordert, und am Ende verlieren gerade die leistungsstarken Schüler. Das Gymnasium darf kein Auffangbecken für alle werden, sondern muss Exzellenzschule bleiben. Und: Statt die Grundlagen in Deutsch, Mathematik und Naturwissenschaften zu stärken, reden die Grünen lieber über TikTok und ‚Fake News‘. Das zeigt, wie sehr Ideologie inzwischen die Kernaufgaben der Schule verdrängt. Kinder brauchen keine politische Umerziehung, sondern klare Strukturen, Leistungserwartungen und die Förderung ihrer individuellen Begabungen.“
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