Pressemitteilung
Stuttgart, 23.06.2026
Der bildungspolitische AfD-Fraktionssprecher Hans-Peter Hörner MdL kommentiert die Pläne von Kultusminister Andreas Jung (CDU) zu neuen Regeln für Hitzefrei an den Schulen wie folgt:
„Wer von Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit spricht, muss auch für angemessene Lernbedingungen sorgen. Die AfD-Fraktion begrüßt zunächst den Vorschlag, den Schulen bei großer Hitzebelastung gesetzliche Unterstützung einzuräumen. Als kurzfristige und pragmatische Zwischenlösung kann ‚25 Grad morgens um 11 Uhr‘ dazu beitragen, Schüler und Lehrkräfte zu entlasten. Langfristig darf ‚Hitzefrei‘ jedoch kein Ersatz für notwendige Investitionen sein. Unser Ziel müssen moderne Schulgebäude sein, die auch bei sommerlichen Temperaturen ein gesundes und erfolgreiches Lernen ermöglichen. Während Klimaanlagen in vielen Bereichen des öffentlichen und privaten Lebens längst zum Standard geworden sind, sind sie das in Schulen noch nicht. Statt die Kommunen bei dringend notwendigen Investitionen in die Schulinfrastruktur zu unterstützen, werden diese zunehmend finanziell belastet und gezwungen, die knappen Mittel für andere politische Prestigeprojekte aufzuwenden. Dadurch fehlen vielerorts die finanziellen Spielräume für notwendige Maßnahmen zur Verbesserung der Lernbedingungen – wie eben die Ausstattung mit Klimaanlagen. Diese Forderung erhebt die AfD-Fraktion.“


