Ländlichen Raum stärken: Kinderärztlicher Notdienst muss erhalten bleiben

17.01.2017
Im Zollernalbkreis soll der kinderärztliche Notdienst ausgedünnt werden. Es drohe ein massives Ausbluten der Kinderärztlichen Nahversorgung in dieser ländlich geprägten Region, kritisiert der zuständige AfD-Abgeordnete Stefan Herre. „Dass Kinderärzte im Zollernalbkreis künftig […]

AfD-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg

Im Zollernalbkreis soll der kinderärztliche Notdienst ausgedünnt werden. Es drohe ein massives Ausbluten der Kinderärztlichen Nahversorgung in dieser ländlich geprägten Region, kritisiert der zuständige AfD-Abgeordnete Stefan Herre. „Dass Kinderärzte im Zollernalbkreis künftig freitags ihre Praxen früher schließen sollen, um in Tübingen Kollegen zu unterstützen ist einerseits ein schwerwiegender Eingriff in die Berufsfreiheit der betroffenen Ärzte", gibt Herre zu bedenken. „Wenn die Zukunft so aussieht, dass Eltern mit ihren Kleinsten, unser Wertvollstes was wir haben – unseren Kindern – unzumutbar weite Wege in Kauf nehmen müssen, um einen Kinderarzt aufzusuchen, dann läuft etwas grundsätzlich schief,"  wirft Herre  der Kassenärztlichen Vereinigung vor. „Das nötige Fingerspitzengefühl gegenüber unseren Kindern  vermisse ich doch sehr, hier müssen andere Lösungen kommen, da müssen alle Entscheidungsträger Kante zeigen."

Über alle Parteigrenzen hinweg sollten wir hieran einem Strang ziehen, so Herre, fordert Herre. „Ein runder Tisch kann indes nur sinnvoll sein, wenn am Ende der Kinderärztliche Notdienst im Zollernalbkreis bleibt. Dieses Ziel darf nicht verhandelbar sein“, stellt Herre klar. Wegschauen und die Pläne der Kassenärztlichen Vereinigung billigend in Kauf zu nehmen und durchzuwinken käme einer Kapitulation gleich, meint der AfD-Abgeordnete. „Die Kassenärztliche Vereinigung schafft für die ohnehin schon gut situierten Großstädter Vorteile und im Ländlichen Raum wird die Versorgungsstabilität ab Februar für die Eltern spürbar eingeschränkt“, erklärt .

Daher sei eine Notfallpraxis am Albstädter Krankenhaus sehr begrüßenswert und sinnvoller, als besorgte Eltern mit schreienden und kranken Kindern auf lange Reisen in andere Landkreise zu schicken, meint Herre. Darüber hinaus fordert die AfD-FRaktion, die sprudelnden Steuermehreinnahmen auch dafür zu nutzen, die Krankenhäuser im Ländlichen Raum zu stützen, anstatt auszudünnen, wie es die Landesregierung vorhat.

 

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Ihr Ansprechpartner:

Josef Walter

Pressesprecher

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Telefon: 0711 – 2063-5000

AfD-Fraktion Baden-Württemberg
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