Wenn die vermeintlich Besseren nicht mehr besser sind…

02.03.2018
Südafrikanische Farm-Morde contra H&M-Rassismus: Eine Gegenüberstellung Der fünfjährige Liam Mango aus Stockholm ist der „coolste Affe im Dschungel“ von H&M. In einer zugegeben höchst blödsinnigen Werbekampagne hatte der schwedische Modekonzern […]

AfD-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg

Südafrikanische Farm-Morde contra H&M-Rassismus: Eine Gegenüberstellung

Der fünfjährige Liam Mango aus Stockholm ist der „coolste Affe im Dschungel“ von H&M. In einer zugegeben höchst blödsinnigen Werbekampagne hatte der schwedische Modekonzern den kleinen Afrikaner in ein Sweatshirt mit ebensolchem Aufdruck gesteckt und ihm gleich das entsprechende Pendant gegenüberstellt: Einen weißen, blonden Jungen, auf dessen Pulli freilich ein ganz anderer Spruch prangte. „Überlebens-Experte“ stand da ganz groß und breit über dem Bild eines majestätischen Tigers geschrieben. Der primitivst kalkulierte Skandal war perfekt, die entsprechenden Reaktionen ließen kaum auf sich warten: Nicht mal 48 Stunden nach der Veröffentlichung wurden im südafrikanischen Johannesburg insgesamt sechs H&M-Filialen von aufgebrachten Schwarzen geplündert und verwüstet.  Der Mob ließ die Muskeln spielen und die Welt schaute dabei zu. Nicht wenige ziemlich begeistert.

Die Doppelmoral bei der Geschichte um den kleinen Liam? Zumindest die Mutter wusste, worauf sich der Fünfjährige einließ. Den Satz „Coolest Monkey in the Jungle“ zu übersetzen schaffen selbst Menschen, die des Englischen kaum mächtig sind. Geld gab es für das Foto obendrein. Dennoch war der Aufschrei der gutmenschlichen Medien wie immer riesengroß: Mittlerweile wurde bekannt, dass Familie Mango „aus Sicherheitsgründen wegziehen musste“ – man sah sich den Berichten zufolge zunehmend rassistischen Anfeindungen ausgesetzt, übrigens auch von Seiten der schwarzen Bevölkerung in Schweden. Sollten wir es also mit einem bewusst kalkulierten H&M-Skandal zu tun haben, um erneutes Öl in die allgegenwärtige wie verlogene Rassismus-Debatte zu gießen?

Das Kapitel „schwarzer Rassismus gegen Weiße“ ist ebenso real wie folgenlos. Wer wüsste zum Beispiel, dass der Beruf des weißhäutigen Farmers im südlichen Afrika mittlerweile zu den gefährlichsten Jobs der Welt gehört? Hier liegt die Mordrate viermal höher gegenüber der von anderen weißen Mordopfern. In Südafrika, dem kriminellsten Land der Welt nach Kolumbien, sicherlich ein kleines Meisterstück. Fast ausnahmslos sind Schwarzafrikaner die Täter, die vom Staat geschützt werden. Über 2.000 tote weiße Farmer sollen es seit Beendigung der Apartheid (1991) gewesen sein. Laut „Stern“ ist die Zahl der Gehöfte innerhalb der letzten 20 Jahre von 60.000 auf 35.000 geschrumpft. Fast immer werden ethnisch-soziale Differenzen, aber auch eine wirtschaftlich-planmäßige Zerstörung von Seiten der Schwarzafrikaner als Gründe für Folter, Mord und Brandschatzung genannt. Inzwischen gibt es regelrechte Notfallpläne, die über ganz Südafrika verteilt wurden. Hier in Deutschland liest und hört man eher selten über solche Vorkommnisse. Einen Aufschrei der Linken und Gutmenschen gibt es erst recht nicht – schließlich „wehren sich die Einheimischen mit Erfolg gegen die Unterdrückung durch ihre einstmaligen Kolonialherren.“ Es reicht ja, wenn man sich wegen eines albernen T-Shirts lautstark empört … !

Ihr Ansprechpartner:

Josef Walter

Pressesprecher

E-Mail: presse@afd.landtag-bw.de
Telefon: 0711 – 2063-5000

AfD-Fraktion Baden-Württemberg
Konrad-Adenauer-Str. 3
70173 Stuttgart

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