Emil Sänze MdL: Industrieller Exodus geht weiter

23.06.2022
„Deutschland deindustrialisiert sich nicht nur selbst, sondern bezahlt diesen Prozess auch noch mit seinem Steuergeld.“ Mit diesen Worten reagiert der europapolitische AfD-Fraktionssprecher Emil Sänze MdL auf die Entscheidung von Ford, […]

AfD-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg

„Deutschland deindustrialisiert sich nicht nur selbst, sondern bezahlt diesen Prozess auch noch mit seinem Steuergeld.“ Mit diesen Worten reagiert der europapolitische AfD-Fraktionssprecher Emil Sänze MdL auf die Entscheidung von Ford, die Produktion von Elektroautos nach Spanien zu geben, was das Aus für den Standort Saarlouis bedeutet. „Die EU führt per Regularien Krieg gegen das Herz der deutschen Industrie, den Automobilbau. Bedient werden Frankreich und Spanien. Ziel ist die Angleichung der industriellen Fähigkeiten, damit das Vielvölkerkonstrukt EU durch Handelsungleichgewichte nicht gleich morgen zerfällt. Die relativ starke deutsche Industrie muss dafür zerstört und auf das Niveau der Schwachländer gebracht werden, ob per Verbrennerverbot, per Gasimportverbot, per gigantische Bürokratie, per gigantische Finanzlasten zugunsten der EU oder durch die Inflationspolitik der EZB. An allen Stellen sehen wir das gleiche Muster: Die deutsche Wirtschaft wird von tausend Schlägen getroffen und Berlin und Stuttgart sind willige Helfer der Selbstzerstörung ebenso wie die Landesregierung in Saarbrücken. Die vorhersehbare Schließung des Werks in Saarlouis durch Ford ist nur der nächste Schritt.“

Spanien ist seit Jahrzehnten per EU Empfänger deutscher Steuermilliarden, sagt Sänze. „Auch mit diesem Geld hat Spanien unter anderem seine Infrastruktur aufgebaut und das Vermögen seiner Bürger genährt. Das geht soweit, dass laut dem letzten Wohlstandsreport der Credit Suisse inzwischen der Medianspanier ein Vermögen von 106.000 US-Dollar, der Mediandeutsche aber nur von 65.000 US-Dollar sein eigen nennen kann. Die relativ zahlreichen Superreichen in Deutschland heben zwar den Durchschnittswert dann wieder an, aber das ändert überhaupt nichts an der Kernaussage: In der Breite des Volkes sind die Deutschen inzwischen sehr viel ärmer als die Spanier! Das ist das Ergebnis von 40 Jahren EU-Mitgliedschaft Spaniens für den deutschen Durchschnittsbürger! Die industrielle Zerstörung ist schon so weit fortgeschritten, dass in Deutschland im laufenden Jahr nur noch rund halb so viele Automobile wie noch 2012 gebaut werden. Die Produktionszahl liegt auf dem Niveau der 70iger Jahre des letzten Jahrhunderts. Wir müssen sofort umsteuern: Die EU grundlegend reformieren oder verlassen, wieder gute Standortfaktoren für die Industrie herstellen und letztlich das Vermögen unserer Bürger mehren.“

Emil Sänze

Emil Sänze

Emil Sänze (geb. 1950) ist Mitglied im Ausschuss für Europa und Internationales sowie im Oberrheinrat. Zudem ist er im Aufsichtsrat der Baden-Württemberg Stiftung. Sänze wurde erstmals 2016 in den Landtag von Baden-Württemberg gewählt für den Wahlkreis 53 (Rottweil).

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Dr. Thomas Hartung

Pressesprecher

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