Dr. Rainer Podeswa MdL: Verleger müssen marktwirtschaftlich handeln

25.01.2022
Der medienpolitische AfD-Fraktionssprecher Dr. Rainer Podeswa MdL hat der Forderung der Zeitschriftenverleger in Deutschland nach einer raschen staatlichen Förderung von Pressehäusern erneut eine Absage erteilt. „Die Forderung wird nicht richtiger, […]

AfD-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg

Der medienpolitische AfD-Fraktionssprecher Dr. Rainer Podeswa MdL hat der Forderung der Zeitschriftenverleger in Deutschland nach einer raschen staatlichen Förderung von Pressehäusern erneut eine Absage erteilt. „Die Forderung wird nicht richtiger, je öfter und lauter sie wiederholt wird wie jetzt vom Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger VDZ, Stephan Scherzer. Printprodukte sind aufgrund des digitalen Wandels Auslaufmodelle. Dass Papier- und Energie- und natürlich auch Zustellungskosten steigen, gerade auf dem Land, sind Binsenweisheiten. Aber mich stört am meisten, dass publizistische Misserfolge staatlich alimentiert werden sollen – mit der Begründung, den befürchteten ‚zahlreichen Titeleinstellungen‘ zu begegnen. Aber wenn sich ein Produkt nicht mehr verkauft, egal ob in der Stadt oder im ländlichen Raum, hat es am Markt nichts mehr verloren.“

Offensichtlich haben die Verleger zwei getrennte Kassen: Eine für den Gewinn und eine für die Vertriebskosten, erkennt der Fraktionsvize. „Das ist unredlich und verschleiert die wahre Ursache namens Auflagenrückgang, der sich allein beim Reutlinger Generalanzeiger auf 26,9 Prozent seit 1998 beläuft. Dieser Rückgang hat viel mit der Staatshörigkeit der Journalisten und der Glaubwürdigkeitskrise des Berufsstands zu tun. Für den Tübinger Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen müsse Journalismus unbedingt erhalten werden, da er in einer Demokratie ‚systemrelevant‘ sei – das Wort kennen wir seit der Bankenkrise. Subventionen aber fördern nicht die journalistische Unabhängigkeit, sondern führen zur Huldigung der Subventionierenden. In einer Marktwirtschaft wird Journalismus aber von marktwirtschaftlich agierenden Verlagen nach den Gesetzen von Nachfrage und Angebot produziert. Alles andere ist Sozialismus – und der hatte einst mit viel Geld seine Propaganda verbreitet.“

Dr. Rainer Podeswa

Dr. Rainer Podeswa

Dr. Rainer Podeswa (geb. 1957) war Mitglied im Ausschuss für Finanzen und Haushalt und vertritt die AfD-Fraktion im SWR-Rundfunkrat. Dr. Podeswa wurde 2016 erstmals in den Landtag von Baden-Württemberg gewählt und legte sein Mandat zum August 2023 aus gesundheitlichen Gründen nieder. Sein Nachfolger für den Wahlkreis 19 (Eppingen) ist Dennis Klecker.

Ihr Ansprechpartner:

Dr. Thomas Hartung

Pressesprecher

E-Mail: presse@afd.landtag-bw.de
Telefon: 0711 – 2063-5000

AfD-Fraktion Baden-Württemberg
Konrad-Adenauer-Str. 3
70173 Stuttgart

Weitere Pressemitteilungen:

Startseite 9 Pressemitteilung 9 Dr. Rainer Podeswa MdL: Verleger müssen marktwirtschaftlich handeln