Daniel Rottmann MdL: Ökosozialismus löst christliche Botschaft ab

01.03.2021
Der kirchenpolitische Fraktionssprecher Daniel Rottmann MdL hat die Fastenpredigt der F4F-Aktivistin Luisa Neubauer gestern Abend im Berliner Dom als Ablösung der christlichen Botschaft durch den Ökosozialismus kritisiert. „Dass sie den […]

Der kirchenpolitische Fraktionssprecher Daniel Rottmann MdL hat die Fastenpredigt der F4F-Aktivistin Luisa Neubauer gestern Abend im Berliner Dom als Ablösung der christlichen Botschaft durch den Ökosozialismus kritisiert. „Dass sie den Klimawandel für alles verantwortlich macht, für Hitze und Kälte, für einen durchschnittlichen Sommer, für Stürme, Überschwemmungen und Trockenheit, war zu erwarten. Ebenso, dass sie den Mut machenden Vers aus 1. Mose 8,22 vergaß, der da lautet ‚Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.‘ Aber es soll ja wohl um schlechtes Gewissen und das Schüren von Ängsten gehen: das Klima im Focus zu haben bedeutet leider nicht mehr, auch das der Menschen im Focus zu haben. Und prompt kam die Botschaft, dass ‚wir‘ einen ‚Risikoplaneten‘ geschaffen hätten: ‚Wir selbst haben die Welt geschaffen, die Übertragung von Infektionskrankheiten zwischen Menschen und Tieren so wahrscheinlich macht.‘ Das ist absurd, spricht ihrem Hochschulabschluss Hohn und zeigt, dass die Kirchen zunehmend zu Staatskirchen verkommen.“

Denn übersetzt bedeutet das, so Rottmann, dass sich Corona ohne technischen Fortschritt wie Flugzeuge und Autos nicht um die Welt hätte verbreiten können. „Also zurück ins Mittelalter! Obwohl: Schiffe haben die Pest von Indien und China nach Europa gebracht – also brauchen wir die auch nicht mehr. Dass auch Völkerwanderungen manche Krankheit zu uns trugen, ganz ohne technischen Fortschritt, sondern zu Fuß, interessiert da gar nicht mehr. Diese sog. Predigt war nichts weiter als die Penetration pseudoreligiöser grünlinker Botschaften, wie sie gegenwärtig etwa die ‚Initiative Volksentscheid Berlin autofrei‘ propagiert, die das Autofahren in der Hauptstadt nur noch an 12 Tagen im Jahr zulassen will, wobei das Vorliegen des jeweiligen Erlaubnisgrundes bei den Behörden nachzuweisen ist. Nicht mehr die Einschränkung bürgerlicher Freiheiten ist begründungsbedürftig, sondern deren Wahrnehmung. Diese sozialistische Agenda ist 30 Jahre nach dem Ende der DDR ein Unding. Kirche soll Politik ermöglichen, aber nicht machen. Eine Rückkehr zu konservativer Politik mit Augenmaß ist nur noch mit der AfD möglich.“

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