Hans Peter Stauch MdL: Söder auf Schleimspur der politischen Korrektheit

18.11.2020
„Welcher tieffliegende Kamikazepilot berät Herrn Söder?“, fragt sich der verkehrspolitische Fraktionssprecher Hans Peter Stauch. „Das ist doch ein völlig durchschaubares Manöver, das der bayerische Ministerpräsident seit geraumer Zeit absolviert. Seinem […]

„Welcher tieffliegende Kamikazepilot berät Herrn Söder?“, fragt sich der verkehrspolitische Fraktionssprecher Hans Peter Stauch. „Das ist doch ein völlig durchschaubares Manöver, das der bayerische Ministerpräsident seit geraumer Zeit absolviert. Seinem persönlichen Ziel und fragwürdigen Umfrageergebnissen folgend, tutet Söder in jede sich bietende, politisch korrekte Themenposaune. Erst bläst er sich vor dem Hintergrund strittiger Coronavirus-Lageeinschätzung zum Law-and-Order-Sheriff in bayerischen Landen auf, um dann auf ganzer Linie zu versagen. Dann fordert er die Frauenquote für Firmenvorstände, wobei Frauen zum Beispiel, weil sie als Kandidatinnen für Vorstandspositionen börsennotierter deutscher Unternehmen dünner gesät sind als Männer, nach einer Auswertung des Beratungs- und Prüfungsunternehmens EY 2019 in allen Börsenindizes der Dax-Familie besser bezahlt wurden als ihre Kollegen. Hier hat die Realität den Herrn Söder wieder einmal eingeholt. Jetzt – nach einer vor kurzem erschienenen, für die E-Mobilität verheerenden Studie des Vereins Deutscher Ingenieure – fordert CSU-Mann Söder das Treiben der ökologischen Transformation in der Mobilität durch die Verlängerung der Prämie für E-Autos bis 2025.“

Das könne angeblich den Anteil ökologischer Mobilität in Deutschland erheblich erhöhen, so der CSU-Chef, auch Arbeitsplätze könnten davon profitieren. „Diese groteske Fehleinschätzung offenbart entweder totale Realitätsverluste in der bayerischen Selbstgefälligkeitsmachtblase oder ist dem Bedürfnis entsprungen, dem öko-religiös verzückten Teil des Wahlvolkes zu gefallen. Selbst der Umweltverband BUND meinte noch letztes Jahr, dass innerhalb von zehn Jahren mehr als 360.000 Arbeitsplätze in der Automobilindustrie gestrichen werden müssen. Das werden die neuen Stellen in der Produktion der E-Fahrzeuge nicht ausgleichen können, da diese Produktionsverfahren weniger komplex und deshalb weniger personalintensiv sind. Statt liebedienerisch und vermeintlich strategisch Themen für die Bundestagswahl 2021 völlig unauthentisch und faktenfern zu besetzen, sollte Söder sich möglichst sinnreich zu einem tragfähigen verkehrspolitischen Konzept der Zukunft äußern. Sein CSU-Amigo Andreas Scheuer sitzt ja diesbezüglich an der Quelle und könnte als Bundesverkehrsminister endlich mal zeigen, wofür er vom Wähler beauftragt wurde und bezahlt wird.“

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Josef Walter

Pressesprecher

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