Dr. Heiner Merz MdL: WDR-Intendant offenbart Wahrnehmungsstörungen

22.07.2020
Stuttgart. Der medienpolitische Fraktionssprecher Dr. Heiner Merz MdL hat WDR-Intendant Tom Buhrow angesichts eines Interviews im Fachblatt journalist Wahrnehmungsstörungen vorgeworfen. „Wer die geplante Beitragserhöhung mit seiner Corona-Berichterstattung rechtfertigt, muss sich […]

Stuttgart. Der medienpolitische Fraktionssprecher Dr. Heiner Merz MdL hat WDR-Intendant Tom Buhrow angesichts eines Interviews im Fachblatt journalist Wahrnehmungsstörungen vorgeworfen. „Wer die geplante Beitragserhöhung mit seiner Corona-Berichterstattung rechtfertigt, muss sich schon fragen lassen, in welcher Parallelwelt er lebt. Dann noch einen ‚gesellschaftlichen Wert‘ dahingehend zu behaupten, dass man sich unter schwierigsten Bedingungen ‚in den Dienst der Öffentlichkeit gestellt, Lebenshilfe geleistet und Familien geholfen‘ habe, in denen Kinder nicht in die Schulen und Kitas gehen konnten, offenbart eine Weltsicht im eigenen Saft, die sämtliche Skandale des eigenen Senders verdrängt: ich erinnere nur an den ‚Umweltsau-Chor‘, das ‚WDRforyou‘-Migrantenformat, den deutschrassistischen Handball-Skandal und die zwei Focus-Berichte, wonach das Magazin ‚Monitor‘ unter Georg Restle einen Zeugen gekauft und ihn zu falschen Aussagen angestiftet haben soll. Solche ‚Lebenshilfe‘ braucht kein Mensch.“

Merz ärgert daneben die Unverfrorenheit, mit der Buhrow unverhohlen den Landtagen droht, die dem Selbstversorgungspaket der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten womöglich nicht zustimmen. „Dass für ihn viele Frauen als Chefredakteur*Innen ein besonderes Qualitätsmerkmal seines amtlichen Verlautbarungskanals sind – Qualifikation braucht man bei ihm offensichtlich nicht, das richtige Geschlecht ist ausreichend – mag lässlich sein. Aber die Behauptung ‚Die Leute mögen uns doch‘ ist eine Zumutung. Es war schon immer ein Indikator für sich im Untergang befindliche Systeme, wenn deren Vertreter sich fehlende Akzeptanz einfach selbst zusprechen. Aber diese Wortwahl passt zu einem Sender, der seit den 60er Jahren als ‚Rotfunk‘ verschrien ist, weil Interviewpartner Verständnis für die Rote-Armee-Fraktion zeigten oder Kabarettisten Erzbischof Joachim Meisner ‚Sakralstalinist‘ titulieren durften. Mit der AfD-Fraktion wird es keine Gebührenerhöhung geben!“

Ihr Ansprechpartner:

Dr. Thomas Hartung

Pressesprecher

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