Tumult im Plenum – Nachwuchskader geraten bei „Jugend hakt nach“ in Aufruhr

26.11.2018
Dr. Christina Baum MdL: Normaler Dialog mit indoktrinierten Schülern ist nicht mehr möglich, politische Meinungen werden von Lehrern geprägt Stuttgart. Dass der Beutelsbacher Konsens, der Lehrer zur Neutralität verpflichtet, schon […]

Dr. Christina Baum MdL: Normaler Dialog mit indoktrinierten Schülern ist nicht mehr möglich, politische Meinungen werden von Lehrern geprägt

Stuttgart. Dass der Beutelsbacher Konsens, der Lehrer zur Neutralität verpflichtet, schon lange nicht mehr gilt, wurde einmal mehr im Rahmen der Veranstaltung „Jugend hakt nach“ deutlich, zu der sich Jugendliche, Experten und Abgeordnete des Landtags am gestrigen 21. November im Plenarsaal trafen, um über politische Themen zu diskutieren. „Eine Demokratie lebt von Diskussionen und dem Austausch verschiedener Meinungen, weshalb es mir sehr wichtig war, an dieser Veranstaltung teilzunehmen“, erläutert dazu die sozialpolitische Sprecherin der AfD-Fraktion, Dr. Christina Baum MdL. „Es war jedoch ernüchternd zu sehen, dass ein normaler Dialog nicht möglich war.“

Indoktrination von Schülern durch ihre Lehrer

„Als die Jugendlichen bemerkten, dass eine Politikerin der AfD das Wort erteilt bekam, startete wie programmiert eine große Unruhe, die die Moderatorin nicht in den Griff bekam. Ob es Unfähigkeit oder Absicht war, kann ich nicht beurteilen“, so Baum. Im Rahmen der Diskussion begründete die Abgeordnete unter anderem, weshalb sie sich gegen eine Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre ausspricht. „Bereits in der Schule findet eine Indoktrination der Kinder durch ihre Lehrer statt. Dies berichten uns viele Eltern und Schüler. Gerade in diesen jungen und entscheidenden Jahren ist der moralische Kompass der Kinder stark von politischen Überzeugungen ihrer Lehrer geprägt. Ich setze mich dafür ein, dass Vielfalt an Schulen auch wieder für Meinungen gilt.“

„Eine Gesellschaft ist nur so stark wie ihre Charaktere, die sie entwickelt…“

Die darauffolgende Reaktion eines Schülers bestätigte die Befürchtungen. Reflexartig äußerte sich dieser, dass man hier diskutieren und nicht über Migrationspolitik oder den Opfermythos der AfD reden wolle – Themen, die von keinem der Abgeordneten angesprochen wurden. „Ich möchte an dieser Stelle nochmals alle Jugendlichen dazu auffordern, mutig eine Meinung zu vertreten, die wirklich die eigene ist und nicht eine ihnen vorgegebene, um nicht anzuecken“, so Baum zusammenfassend. „Eine Gesellschaft ist nur so stark wie ihre Charaktere, die sie entwickelt. Gerade in diesem Bereich gibt es in Deutschland derzeit großen Nachholbedarf.“

https://www.landtag-bw.de/home/mediathek/videos/2018/20181121jugendhaktnach1.html?t=0

 

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