Pressemitteilung
Stuttgart, 15.10.2026
„Nicht die Darstellung des Teufels ist das Problem, sondern die Verdrängung der Heldin.“ Mit diesen Worten kommentiert der kulturpolitische AfD-Fraktionssprecher Uwe von Wangenheim MdL die Kontroverse um die Teufelsstatue von Tim Bengel auf dem Esslinger Rathausplatz.
„Die Esslinger Zwiebelsage erzählt vom Sieg einer klugen Marktfrau über das Böse. Warum erhält ausgerechnet der Verlierer ein monumentales Denkmal? Bengels Wunsch, die Betrachter sollten die Marktfrau in ihren Köpfen ergänzen, ist bezeichnend: Das Böse bekommt Bronze und öffentlichen Raum, das Gute bleibt der Fantasie überlassen. Das zeigt eine Kultur, in der Provokation mehr zählt als Tugend und Aufmerksamkeit mehr als Überlieferung. Das kann man völlig zu Recht kritisieren. In der christlichen Kunst erscheint der Teufel meist als besiegter Widersacher. Hier fehlt diese sichtbare moralische Ordnung. Dem Teufel ein Denkmal, der Tugend nur einen Gedanken – wer unsere Sagen bewahren will, muss aber ihre Helden sichtbar machen.“


