Pressemitteilung
Stuttgart, 01.10.2026
„Unsere Kinder können nicht bis 2028 warten.“ Mit diesen Worten reagiert die schulpolitische AfD-Fraktionssprecherin Emely Knorr MdL auf die Äußerungen von Kultusminister Andreas Jung (CDU) zur Vorschulförderung im SWR.
„Die Probleme sind seit Jahren bekannt. Bereits 2022 hat die AfD-Fraktion verbindliche Maßnahmen für einen erfolgreichen Schulstart gefordert. Ausreichende Deutschkenntnisse sind das Fundament jeder weiteren Bildung. Fehlen sie, belastet das nicht nur den Schulstart der betroffenen Kinder, sondern auch Lehrkräfte und ganze Klassen. Dennoch werden die Juniorklassen erst ab 2028/29 flächendeckend und verbindlich. Bis dahin durchläuft ein weiterer Jahrgang den Schulstart ohne diese verbindliche Förderung. Auch beim verpflichtenden letzten Kita-Jahr bleibt Jung einen Zeitplan schuldig. Ein Pflichtjahr allein reicht nicht – entscheidend sind verbindliche Bildungsinhalte und gezielte Sprachförderung. Kommunen und Kita-Träger brauchen zeitnah verlässliche Informationen, um Räume, Personal und Finanzierung planen zu können. Auch Eltern müssen frühzeitig wissen, was auf sie zukommt. Wer den Handlungsbedarf erkannt hat, darf bei der Umsetzung keine weitere Zeit verlieren. Unsere Kinder brauchen endlich Verbindlichkeit.“


