„Diese ‚Neukonzeption‘ bringt überhaupt nichts Neues! Es scheint indes in Mode zu sein, kurzerhand eine App aus dem Ärmel zu schütteln, wenn man gerade nicht mehr weiter weiß. Vor kurzem war es die SchulsportApp, um das eigene Versagen im Schul- und Jugendsport zu kaschieren. Nun ist es eine Berufsorientierungsapp ‚Orientando‘, um das eigene Versagen in der Berufsorientierung zu kaschieren. Jahrelang hat man das Studium der Ausbildung vorgezogen. Unter dem Motto ‚jeder kann alles schaffen‘ wurden immer mehr Studienplätze eingerichtet. Das Resultat: 60.000 unbesetzte Lehrstellen. Diese sind allerdings nicht nur ‚Chancen‘, wie Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut (CDU) meint, sondern vor allem ein wirtschaftlicher Nachteil für unser Bundesland. Die Ausbildung muss nun endlich wirklich gestärkt werden: Da reicht eine App aber bei weitem nicht aus, vor allem nicht, wenn die Zielgruppe laut Wirtschaftsministerium Studieninteressierte und Abiturienten sind. Die Selektion muss bereits vorher stattfinden!“
zeigt erneut ein strukturelles Problem, das längst nicht mehr übersehen werden kann. Der finanzpolitische AfD-Fraktionssprecher Emil Sänze MdL fordert vor diesem Hintergrund eine verpflichtende Risikobewertung für den Beteiligungsbericht: „Das Land gewährt...

