Udo Stein: Pestizidreduktion nur mit den Bauern – AfD gegen mehr Bürokratie für die Bauern und gegen „Bio light“

Pressemitteilung - Stuttgart, den 22.03.2018

Mit dem ersten Pestizidbericht für Baden-Württemberg möchte der NABU einen Beitrag gegen das Insektensterben leisten. Der agrarpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Stuttgarter Landtag, Udo Stein MdL, verlangt zuerst vollen Einsatz gegen das weitere Bauernsterben: „Es kann nicht sein, dass seit 1999 45 Prozent der Vollerwerbsbetriebe aufgeben mussten und wir die Bauern mit neuen Vorschriften und Verboten zusätzlich belasten. Bauern dürfen nicht mit ihrer Existenz für die Fehler der Politik haften müssen.“

„Die Daten der Bauern gehören den Bauern!“

Der NABU rechnet die Angaben von bundesweit 1300 Testbetrieben auf Baden-Württemberg herunter und kommt so zu seinen Schätzwerten zum Pestizideinsatz im Land. Der Naturschutzverband fordert ein Pestizidmonitoring, zu dem die Bauern alle Daten ihrer Schlagkarteien, also alle Anwendungen auf allen ihren Feldern, in ein Online-Portal eintragen müssten. Gerade im Südwesten mit vielen kleinen Feldstücken wäre das ein Bürokratie-Monster. Dazu Udo Stein: „Die Daten der Bauern gehören den Bauern und nicht den Umweltverbänden. Die Klageflut der Deutschen Umwelthilfe gegen die Städte zeigt, wie intransparente Umweltverbände demokratische Strukturen und Prozesse aushebeln und unter Druck setzen. Wenn der NABU wie gewünscht alle Daten hätte, wären Bauern in Gefahr, noch Jahre später vom NABU und anderen Verbänden verklagt zu werden.“

Enges Korsett aus Förderrichtlinien und Vorschriften

Bauern haben genug Risiken zu tragen, das hat gerade das letzte Jahr mit seinen Spätfrösten gezeigt. Zum Wetter und der Konkurrenz vom europaweiten Markt kommt immer mehr Bürokratie dazu, geringe Abweichungen bei den Förderanträgen zu den Geodaten aus der Satellitenüberwachung können zu Tausenden von Euro Abzügen und Strafzahlungen führen. Die Bauern tragen das unternehmerische Risiko und stecken schon heute in einem engen Korsett von Förderrichtlinien und Vorschriften bei Düngerausbringung, Pflanzenschutz, Tierhaltung, Aufzeichnungspflichten und vielem anderem mehr. „Es ist eine verantwortungslose Milchmädchenrechnung vom NABU, die Zahlen von einzelnen Projekten wie Kraichgau-Korn oder Linzgau-Korn auf das ganze Land hochzurechnen“, sagt Udo Stein zu den NABU-Plänen. Diese bäuerlichen Initiativen, die mit Mühlen und Bäckereien zusammenarbeiten, haben sich ihre Märkte selbst aufgebaut. Auch die Forderung von 30 Prozent Ökolandbau bis in zehn Jahren würde nur zum Zusammenbrechen der Preise auf dem Biomarkt führen, den Bauern, Verarbeiter und Handel lange Zeit ohne jede staatliche Förderung aufgebaut haben.


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